Aipim Frito (Maniok)

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„Eima Pommes rotweiß bidde“ – Brasilianische Fritten extra lecker.
Wochenlang Reis mit Bohnen kann einem ausgesprochen aufs Gemüt schlagen. Umso begeisteter war ich, als ich im südlichen Bahia (Brasilien)  in dem kleinen Städtchen Caravellas am Strand einen „Aipim-Frito“-Stand entdeckte. Die Zubereitung ist ähnlich der bekannten Pommes frites.

Vorsicht: Roher Maniok ist giftig. Siehe Artikel Maniok.

Zutaten für 2 Portionen:

500 g Maniok (aus dem Asia-Laden)
Salz oder Brühe
1 TL Zucker
2 TL Butter
Reichlich Öl oder Fett zum Frittieren

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Maniok bekommt man in asiatischen oder afrikanischen Lebensmittelläden.
Frische Wurzeln schält man mit einem Sparschäler, klebrige Hände inklusive, da Maniok mit einer dicken Wachsschicht vor dem Austrocknen bewahrt wird.
Die geschälte Wurzel wird in ca. 6 cm lange Stücke geschnitten und dann halbiert. Die Mittelfaser muss entfernt werden, da diese sehr holzig ist.
Tiefgefrorener Maniok schmeckt ebenso gut und spart bei der Zubereitung viel Zeit.

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Den Maniok wie beschrieben vorbereiten oder auftauen und in relativ gleichmäßige, nicht zu dünne Streifen schneiden.

Unter Zugabe von Salz (ähnlich wie bei gekochten Kartoffeln) oder Brühe, Zucker und Butter in einem Topf  ca. 10- 15 Minuten kochen, bis der Maniok weich ist.

Abgießen und den Maniok wenige Minuten ausdämpfen lassen.

Vor dem Servieren die gekochten Maniokstreifen 10-15 Minuten frittieren, bis sie knusprig sind und auf Küchenkrepp abtropfen lassen und salzen.

Dazu passen Ketchup und Chili-Soßen. Oder pur genießen.

Bom apetite!



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1 Kommentar zu „Aipim Frito (Maniok)“

  • Frank says:

    Hallo, Bohnen und Reis kenne ich auch gut. Aber Maniok frittiert ist wirklich klasse, nur die gefrostete Maniok ist echt lahm…

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