Aşüre

Das Rezept für die Nachspeise Aşüre geht auf das Durcheinander in der Arche Noah zurück, das Noah dazu brachte, aus den unterschiedlichsten Zutaten ein Gericht zuzubereiteten. Herausgekommen ist  Aşüre, ein ungewöhnlicher, aber sehr leckerer Nachtisch, der traditionell am zehnten Tag des ersten Monats im moslemischen Kalender hergestellt wird.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Ayse und Matze.)

Rezept für 8 Personen:

100 g Dinkelkörner (oder andere Getreidekörner)
20 g Kichererbsen
20 g weiße Bohnen
50 g Reis
20 g Sultaninen
20 g getrocknete Feigen
20 g getrocknete Aprikosen
25 g Butter
200 g Zucker
25 g Haselnüsse
etwas Mehl oder Stärke
Wasser
Granatapfelkerne, gerösteter Sesam, Walnüsse und Zimt für die Garnitur

Dinkelkörner (oder auch andere Getreidekörner), Kichererbsen und weiße Bohnen jeweils getrennt über Nacht einweichen.

Reis ebenfalls über Nacht einweichen, waschen und abtropfen lassen.

Sultaninen, getrocknete Feigen und getrocknete Aprikosen getrennt voneinander mit Wasser bedecken, 10 Minuten kochen, abtropfen lassen und die Feigen und Aprikosen in Haselnussgröße klein schneiden.

Die Körner mit Wasser auffüllen und weich kochen. Dann Reis, Sultaninen, Feigen, Aprikosen und Butter dazugeben.

Wenn die Mischung kocht, werden die Kichererbsen sowie die Bohnen dazugegeben. Alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Anschließend den Zucker sehr langsam dazugeben. Dann unter ständigem Rühren Haselnüsse dazugeben und die Aşüre so lange kochen, bis sie etwas andickt.

Schließlich die Mischung mit etwas Mehl oder Stärke zusätzlich andicken.

Am besten bleibt die Aşüre noch eine Nacht im Kühlschrank, bevor sie gegessen wird. Zum Servieren die Aşüre mit gerösteten Walnüssen, Granatapfelkernen, geröstetem Sesam und etwas Zimt garnieren.



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