Bratwurst-Champignon-Pfanne mit Mini-Gemüse
Die Wurst muss weg. Das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung der vom Grillabend übrig gebliebenen Bratwürste signalisiert den drohenden Verfall des Inhalts. Schnell entsteht der Plan, das Brät seines umhüllenden Gedärms zu entledigen und geschmackstechnisch optimiert zusammen mit einer Handvoll Minipaprika in ein opulentes Mahl zu verwandeln. Dass dieses Minigemüse unter wenig ökologischen Aspekten seinen Weg vom Produzenten nach Berlin fand, wird ignoriert, indem ich mich zu erinnern glaube, dass Afrika irgendwo zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt.
Rezept für 2-3 Personen:
2 grobe Bratwürste
6 Mini-Paprika (oder 1-2 normale Paprika, in Streifen geschnitten)
1 Handvoll Rucola
400 g braune Champignons
250 g Datteltomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Paprikapulver (scharf)
1 kleiner Zweig frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer nach Belieben
Olivenöl zum Braten
Zwiebeln und Knoblauch würfeln, Pilze putzen. Den Rucola waschen und die Stielansätze abschneiden.
Bratwürste enthäuten, mit dem Paprikapulver vermengen und zu 10 kleinen Kugeln formen.
Die Pilze in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und in einer weiteren Pfanne die Fleischkugeln zusammen mit den Paprikaschoten anbraten.
Wenn die Pilze, Paprika und Fleisch gebräunt sind, alles in einer Pfanne mischen, Zwiebeln, Rosmarin und Knoblauch dazugeben und ca. 3-4 Minuten braten, bis die Zwiebeln braun sind.
Zum Schluss Datteltomaten dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und den Rucola unterheben.
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