Death by Chocolate

Die Bezeichnung „Death by Chocolate“ hielt ich noch bis vor kurzem ausschließlich für den Titel einer CD der Gruppe De-Phazz. Ein Freund erzählte mir aber von seinem denkwürdigen Erlebnis während eines Restaurantbesuches. Nach Einnahme eines ausgezeichneten 3-Gänge-Menüs, gab es als Dessert besagte Todesschokolade. Und tatsächlich: mehr Schokolade ging nicht. Aber obwohl es ein sehr kleines Stückchen war, war es nur durch Inkaufnahme des eventuellen eigenen Ablebens, verursacht durch ein Übermaß an schokoladenen Glückshormonen, zu bewältigen. Ich habe mich auch mal an dieses Dessert herangewagt. Toll! Aber wirklich nur ganz kleine Portionen servieren. Obwohl, es gibt schlechtere Möglichkeiten zu sterben.


Für den Teig:

2 ½ Tafeln Zartbitterschokolade

140 gr. Butter

100 gr. Mehl
200 gr. Zucker

4 EL Kakaopulver
2 TL Backpulver
4 Eier
50 ml Sahne

 

Für die Füllung und die Glasur:

4 Tafeln Zartbitterschokolade

300 ml Sahne

30 gr. Butter

 

Den Boden einer Springform (22 cm für einen hohen oder 28 cm für einen flachen Kuchen) mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter bestreichen.

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter in einem Topf auflösen. Das Mehl, das Kakao- und das Backpulver vermischen. Die Eier aufschlagen und mit dem Zucker schaumig rühren.

Nun die Mehlmischung unter die Eiermasse heben. Dann die geschmolzene Schokolade nach und nach einrühren. Abschließend die Sahne dazu gießen. In die Backform geben und bei ca. 180 Grad 50-60 Minuten backen.

Abkühlen lassen und den Kuchen in zwei gleichgroße Scheiben schneiden.

Für die Füllung und die Glasur die 4 Tafeln Zartbitterschokolade mit der Sahne auflösen. Die Hälfte der Masse auf die untere Teigscheibe gießen. Die zweite Scheibe als Deckel auflegen. Die Butter in der restlichen Schokoladenmasse auflösen. Alles über den Kuchen geben. Gut abkühlen lassen.

 

 

 

 

 



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2 Kommentare zu „Death by Chocolate“

  • Lina says:

    Hallo,

    Ich habe das Rezept jetzt schon ein paar mal gemacht, doch jedes Mal bin ich am Guss so sehr verzweifelt, dass ich vor Frust geweint habe.
    Es lagert sich soviel Fett aus, dass man es wirklich ablöffeln kann, man müsste noch ein ganzes Paket Backkakao einrühren, um das zu binden.

    Woran kann das liegen?

    Bis jetzt habe ich mich immer mit Löffel, Tasse und dann nochmal Zewa hingestellt, um das Fett loszuwerden.

    Butter weglassen? Andere Blockschokolade/Schokolade/Kuvertüre?

    Ich weiß es nicht. Sonst ist der Kuchen wirklich großartig.

  • Andreas says:

    Da bin ich ehrlich gesagt etwas ratlos. Vielleicht versuchst Du es mal so: Schokolade (gute Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil) in einer hitzebeständigen Schale über Wasserdampf auflösen und dann nach und nach die Sahne einrühren. Für den Guss ist die Butter schon notwendig. Wie auch immer. Ich will dieses Killerdessert sowieso in der nächsten Zeit mal wieder machen. Vielleicht sehe ich dann klarer, warum es nicht geklappt haben könnte. Ich melde mich dann wieder. Gruß
    Andreas

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