Feijoada
Die Feijoada gilt als “das” brasilianische Nationalgericht.
Ein deftiger Eintopf, der aus schwarzen Bohnen, Rind- und Schweinefleisch sowie Speck und Wurst zubereitet wird.
Entstanden ist dieses Gericht in den Zeiten der Sklaverei (erste Hälfte des 16. Jahrhunderts bis 1888) und bestand aus dem, was im Herrschaftshaus “übrig” war. Verkocht wurden Reis, Bohnen, minderwertige Fleischreste und Trockenfleisch (Carne seca).
Wie jeder gute Eintopf schmeckt die Feijoada am nächsten Tag noch mal so gut.
Rezept für 10 Portionen:
Zutaten:
1 kg schwarze Bohnen
400 g Zwiebeln
6 Knoblauchzehen
400 g Kassler Schälrippe
200 g Carne seca (ersatzweise Kassler)
200 g durchwachsener Speck
400 g Ochsenschwanz
1 Paar Wiener Würstchen
1 Cabanossi
2 EL Öl
1 TL Salz
2 Lorbeerblätter
Pfeffer
1/2 TL Cumin gemahlen
1 frische oder getrocknete Chili
Die Bohnen in reichlich Wasser über Nacht einweichen.
Die Zwiebeln und den Knoblauch grob würfeln.
Schälrippe, Carne seca (oder Kassler), Speck, Wiener Würstchen und Cabanossi klein schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen und die Schälrippen, den Ochsenschwanz und den Speck anrösten.
Zwiebeln dazu geben und anrösten.
Die Bohnen samt Einweichwasser dazu geben und mit Salz, Cumin, Lorbeer, Pfeffer und Chili würzen.
Wasser dazu geben, sodass alle Zutaten mit Wasser bedeckt sind. Alles ca. 2 Stunden schmoren lassen. Ab und zu umrühren und darauf achten, dass genug Wasser im Topf ist.
Wenn die Brühe beginnt sämig zu werden, die Würstchen, Carne seca, Cabanossi und Kassler dazu geben.
Serviert wird die Feijoada solo oder mit Reis, aber immer mit Orangenscheiben und Farofa.
Weitere Beilagen sind Couve (Grünkohl) und Molho de Pimenta (scharfe Sauce).
Bom apetite!
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Risotto mit Salsiccia
sehr sehr lecker – hervooooorragendst!!!!
Lieben herzlichen Dank für die Bekochung!
… und jedes Böhnchen gibt ein Tönchen
Immer wieder gerne.
Allerdings musste ich feststellen das Bohnen Kopfschmerzen verursachen. Oder lag es doch an den Caipirinha?