Hummus von Roter Bete

Anders als neulich geschrieben, kriegt man ein Hummus, oder zumindest etwas Ähnliches, durchaus auch ohne Kichererbsen hin. Das folgende Rezept brachte meine Schwester aus dem Vereinigten Königreich mit und es besticht nicht alleine durch die dramatische Farbe, sondern ist auch lecker aromatisch.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

Rezept:

200 g Rote Bete, in Würfel geschnitten
50 g Walnüsse
1 EL Kumin (Samen)
25 g mürbes Weißbrot, Kruste entfernen
1 EL Tahina
1 große Zehe Knoblauch, kleingehackt
1 Zitrone, frisch gepresst
Salz und frisch gemahlener Pfeffer zum Abschmecken

Die Rote Bete waschen, putzen, abtrocknen und in Alufolie schlagen.
Ab damit in den Ofen, auf 180° C bringen und eine Stunde backen.
Die Zeit ist abhängig vom Gewicht, aber für meine Knolle hat das gereicht und sie bleibt super saftig. In Würfel schneiden.

Die Walnüsse (bzw. deren Inhalt) bei 180° C ca. 10 Minuten backen, bis sie duften. Zur Seite stellen.
Eine kleine Pfanne auf mittlere Hitze bringen und die Kuminsamen trocken rösten.
Dabei die Pfanne in Bewegung halten, damit sie nicht anbrennen (das dauert maximal wenige Minuten).
Wenn sie dunkel werden und ihr Aroma entfalten, die Samen in einen Mörser geben und zerstampfen.
Das Brot in kleine Stücke brechen und mit den abgekühlten Walnüssen in die Küchenmaschine geben und zu einer feinen Paste vermischen.
Rote Bete, Tahina, Knoblauch, Kumin, Zitronensaft mit etwas Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen und zu einer dicken Paste verarbeiten.
Abschmecken.
Wenn das Hummus zu fest geworden ist, etwas Oliven- oder Rapsöl hinzufügen.
Bei Zimmertemperatur genießen.



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