Johannisbeer-Crumble

Dieser Crumble ist ähnlich einfach und lecker wie der (botanisch eng verwandte) Stachelbeeren-Crumble, aber farblich ungleich dramatischer. Allerdings hat Greenpeace im Juni 2010 teilweise erheblich und vor allem mehrfach belastete Johannisbeeren in deutschen Supermärkten gefunden. Die Biobeeren indes waren frei von Pflanzenschutzmitteln. Selbst wenn einem die eigene Belastung eh egal ist, sollte man doch an die oft ungeschützt schuftenden FeldarbeiterInnen denken. (Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.) Rezept: Ich habe den Crumble recht freihändig hergestellt, die folgenden Mengenangaben kann man nach Geschmack variieren. 500 g unbelastete Johannisbeeren 2-3 EL Puderzucker 120 g Mehl 200 g Butter 1 großzügige Prise Zucker 100 g kalte Butter in kleine Quader geschnitten 50 g Walnüsse 2-3 Aprikosen, klein geschnitten 1 Pfirsich, klein geschnitten Aprikosen und Pfirsich habe ich hinzugefügt, um Geschmack und Farbe etwas zu variieren. Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen entfernen und mit den Aprikosen und dem Pfirsich in eine kleine, gebutterte Form geben. Den Puderzucker darübergeben und 10 Minuten ziehen lassen. Form schütteln. Das Mehl mit der Butter in eine Schüssel geben und vermengen, Zucker und Walnüsse dazu, vermengen. Es soll eine Art Streusel entstehen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen, Form in die Mitte geben und 30 Minuten backen, bis die Oberfläche golden ist und die Obstsäfte blubbern. Ein wenig abkühlen lassen. Warm oder kalt mit Beilagen (Eis, Sahne usw.) servieren.



Weitere Empfehlungen:

Kommentieren

Kategorien
Zufällig ausgewählt