Kaninchenkeulen in Apfelwein

Leider bekommt man wilde Kaninchen nur selten, aber auch die gezüchteten hoppeln zuviel rum, um fett zu werden. Das ist beim Braten nicht unbedingt ein Vorteil und erfordert Speckwickel, um das Austrocknen zu verhindern (badieren). Oder man schmort es gleich sanft in einem aromatischen Stöffche – dem Apfelwein.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

Rezept:

4 Kaninchenkeulen
3 EL Mehl, mit Salz und Pfeffer gewürzt
3 EL Öl (Raps oder Olive)
300-400 ml trockenen Apfelwein
etwas Butter
400 g Pilze, grob zerteilt
einige Lorbeerblätter
1 Zweig Tymian
5 EL Sahne
2 EL Senf
1 EL Petersilie, zerhackt
Salz und Peffer

Die Keulen mit dem Würzmehl bestäuben, 2 EL Öl auf mittlerer Flamme erhitzen und die Keulen nacheinander (je 2) gut anbräunen. Keulen in eine große Kasserolle geben.


Die Pfanne mit 250 ml Apfelwein ablöschen und ein bis zwei Minuten blubbern lassen, während man die Röststoffe vom Pfannenboden schabt (deglacieren). Die so entstandene Soße über die Keulen geben und mit mehr Apfelwein anfüllen, bis die Keulen zur Hälfte bedeckt sind.
In einer anderen Pfanne die Butter erhitzen und die Pilze sanft anschwitzen, bis sie weich sind. Die Pilze samt austretender Flüssigkeit zu den Keulen geben. Lorbeerblätter und Thymian zwischen die Keulen geben und zu einem sanften Simmern bringen. Unbedeckt auf niedriger Temperatur für ca. 90 Minuten schmoren lassen, bis das Fleisch (schmelz-)weich ist. Dabei einmal die Keulen wenden.
Lorbeerblätter und Thymian entfernen, Flüssigkeit in eine Pfanne geben. Sahne und Senf in die Flüssigkeit rühren und langsam aufkochen. Abschmecken, nachwürzen, über die Kaninchenkeulen  geben. Mit der gehackten Petersilie garnieren und servieren.



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