Karottenkuchen „zaftig“

Mein erster Kuchen (abgesehen von Muffins). Gebacken zum Mundgericht-Geburtstag!
Das yiddische „zaftig“ beschreibt besser als das englische „juicy“ oder deutsche „saftig“ die Textur des Karottenkuchens am Gaumen, weil es die Konnotation von fett, umfangreich, wohlgerundet in sich birgt – alles Adjektive, denen man gerecht werden wird, wenn man diesen Kuchen häufig isst.
Und es erstaunt mich stets aufs Neue, welche Unmegen ungesunder Zutaten in einen solch leckeren Kuchen kommen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

Rezept:

4 Eier
150 g Puderzucker
300 ml Rapsöl oder eine Mischung aus 150 ml und 150 ml Sonnenblumenöl (das ist so oder so eine Menge Öl)
300 g Vollkornmehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Natron
4 große Karotten, gehobelt
150 g flüssiger Honig (im englischen Original: runny honey)

Springform fetten und mit Backpapier auslegen.
Eier und Puderzucker in eine fettfreie Schüssel geben und 10 Minuten mit dem elektrischen Rührbesen mixen. 10 Minuten können da echt lang und in dieser frostigen Jahreszeit auch fußkalt werden – ein Glas Wein und dicke Socken helfen (begrenzt). Die Mischung wird nicht steif werden, aber schaumig und ein wenig fest. Öl dazu und weitere 2 Minuten mixen.
Das Mehl, das Salz und Natron durch ein Sieb in die Ei-Zucker-Masse geben und alles sorgsam unterheben. Dann die gehobelten Karotten unterheben.
Die ganze Mischung in die Springform löffeln und die Springform in den auf 180° vorgeheizten Ofen geben und 45-50 Minuten backen.
Derweil den Honig in einer kleinen Pfanne oder Topf allmählich erhitzen, bis er sehr flüssig ist. Die Oberfläche des Kuchens mit einem Stäbchen durchlöchern und den heißen Honig über den Kuchen geben, damit er denselbigen durchtränkt. Kuchen abkühlen lassen, aus der Springform befreien und servieren (wenn noch warm, dann mit Eis, oder?)



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