Kräuterhuhn

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Mir geht die Brühe aus, daher brauche ich zuerst ein knuspriges Huhn, das dann die (eine) Grundlage der Brühe bildet. Wir wollen ein gutes Huhn, haben aber stets die Mahnung des rechten Alt-Rockers Ted Nugent im Ohr: „Free-range chicken ain’t free and that ain’t no range. Venison is free-range. Pheasant is free-range. The almighty Ruffed Grouse is free-range. I’m free-range. Chickens are incarcerated; some are more feces picking, deathrow toxic than other. … If it can’t get away, it ain’t free-range and I ain’t interested“ (Kill it and Grill it, 2003, S. 1).
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

Rezept:

1 Bio-Huhn, das sollte so um die 90 Tage mit lecker Sachen gemästet worden sein und möglichst freilaufend (1,5 kg). Problem: Die meisten dieser Hühner kommen aus Frankreich; Kompromisse, nix als Kompromisse …
1 Handvoll frischer Kräuter, grob zerrupft
100 gr weiche Butter
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1/2 Glas Wein (weiß)
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Huhn in einer Backform ausbreiten, Körperöffnungen weiten (Luft zirkuliert dann besser).
Butter mit den Zutaten in einer Schüssel mit den Fingern kneten und das Huhn damit von innen und außen bestreichen.

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Ab in die Mitte des auf 210° vorgeheizten Ofens, 20 Minuten warten. Huhn mit dem ausgetretenen Fett bestreichen (sofern vorhanden), Ofen runter auf 180°, Wein in die Form gießen (nicht ÜBER das Tier) und je nach Größe 30-40 Minuten im Ofen lassen. Danach Ofen ausschalten, Tür auf Kippe stellen und den Vogel 15-20 Minuten ruhen lassen. In der Form zerlegen, sodass die Einzelteile in den buttrigen  Saft fallen und servieren. Dazu Salat reichen.

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