Lammkeule mit Anchovis
Mein Favorit. Einfach und lecker, aber teuer. Ein ganze Lammkeule von knapp vier Kilo geht ins Geld dieser Tage, aber man kriegt auch viele Leute satt. Und man erhält die Grundlage für einen Shepherds Pie!
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)
Rezept:
1 Lammkeule, zwischen 2,5 – 4 kg
4 große Knoblauchzehen, in dicke Splitter scheiden
4-5 Anchovis, jeweils in 3-4 Stücke geschnitten
frischer Rosmarin, in kleine Stücke geschnitten
ein wenig Olivenöl
1 Glas Weißwein
Die zimmerwarme Keule in den Bräter legen. Mit der Spitze eines scharfen Messers 2-3 Zentimeter tiefe Schlitze in das Fleisch schneiden, ca. 15. Mit den Fingern je ein Stück Knoblauch, Anchovis und Rosmarin reindrücken (ja – mit den Fingern im rohen Fleisch …). Keine Sorge, die Anchovis machen die Keule nicht fischig, sondern kombinieren ihr salziges Aroma aufs Feinste mit dem Knoblauch, Rosmarin und Lamm. Etwas Öl über die Keule geben und eine halbe Stunde (ab drei Kilo Lamm auch 40 Minuten) bei 230° im Ofen braten. Das Glas Wein drüber geben und bei 160° zwischen 50 Minuten und zwei Stunden braten. Die Garzeit bemisst sich nach dem Gewicht der Keule und wie rosa das Fleisch sein soll. Dabei leistet ein Stichthermometer gute Dienste: Lamm ist bei 50° “rare” und erreicht bei 60° “medium”.
Zehn Minuten vor Ende der Garzeit etwas Wasser (1 Weinglas) auf den Boden des Bräters gießen. Nach dem Ende der Garzeit die Keule aus dem Bräter nehmen und mindestens 20 Minuten warm stellen und ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Partikel mit einem Spachtel vom Boden des Bräters lösen und je nach Präferenz eine richtige Sauce machen oder einfach etwas Lammbrühe und Wein zugießen, einkochen und servieren.
Keule wieder in den Bräter legen, anschneiden und die Stücke in den Bratensaft/die Sauce fallen lassen.
Dazu passen Röstkartoffeln und Erbsen.
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Grenadine