Maniok (Manihot esculenta)
Die bis zu 90 cm langen und 10 breiten Wurzeln der ursprünglich aus Brasilien stammenden Pflanze sind nach Reis und Mais das drittwichtigste Nahrungsmittel in den Ländern West- und Zentralafrikas.
Maniok enthält das giftige Blausäureglykosid Linamarin. Zwei Sorten der Maniokwurzel werden je nach Gehalt an Linamarin unterscheiden: bitterer Maniok mit einem hohen Anteil an Linamarin und süßer Maniok “Aipim” mit geringem Anteil. Die Giftstoffe werden während der Zubereitung durch Auswaschen oder Hitzeeinwirkung zerstört.
Achtung: Maniok darf auf keinen Fall roh verzehrt werden.
Maniok wird in Afrika zu Foufo (ähnlich unserem Kartoffelbrei), Maniokmehl oder -stärke verarbeitet
In Brasilien isst man Maniok meist gekocht, ähnlich wie Kartoffeln, fritiert oder als Farofa zu so ziemlich jedem Hauptgericht.
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