Pflaumeneis

Zum Pflaumeneis beziehungsweise zur Pflaume gibt es wenig zu sagen.
Ich könnte natürlich erwähnen, dass Pflaumen:
- Einer botanischen Großfamilie mit weltweit 2000 Mitgliedern angehören.
- Durst löschen, da sie zu 80% aus Wasser bestehen, aber wenig Zucker enthalten.
- Bundesweit abhängig vom Wetter bis zum späten Herbst mehr als 50.000 Tonnen des Steinobstes geerntet werden.
- Karl der Große dafür sorgte, dass Pflaumen und Zwetschgen systematisch bei uns angebaut wurden.
- Neben dem blutdruckregulierenden Mineralstoff Kalium und dem Provitamin A Beta-Carotin reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe enthalten.
- Besonders die getrockneten Pflaumen und der Pflaumensaft aufgrund der abführenden Wirkung gegen leichte Verstopfungen helfen.
- Während des Wachstums eine weißlich schimmernde Wachsschicht bilden, welche die Frucht vor dem Austrocknen schützen und als Barriere für schädliche Mikroorganismen wirken soll.
- Unreife Früchte bei Zimmertemperatur gut nachreifen…
Aber wie gesagt, ein Pflaumeneis halt.

Rezept für 3 Personen:

8-10 Pflaumen
1 Becher griechischer Sahnejoghurt
1 Vanilleschote
2-3 EL Zucker

Pflaumen enthäuten und zusammen mit dem der Vanille und dem Zucker im Mixer zu einer glatten Fruchtpaste verarbeiten.

Joghurt unterrühren und in der Eismaschine 35 Minuten gefrieren lassen. Nötigenfalls 60 Minuten im Tiefkühlfach nachgefrieren.



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