Artikel-Schlagworte: „Nelke“

Rindfleisch in Rotwein pochiert

Coq au vin ist zweifelsfrei eine leckere Angelegenheit. In ähnlicher Zubereitungsart, jedoch mit Rindfleisch zubereitet, erscheint mir das Gericht aber noch wesentlich schmackhafter.

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Birnengelee mit Minze

Diese Nachspeise steht und fällt mit den frischen Minzeblättern. Ohne geht es natürlich auch, aber die Minze gibt dem ganzen erst den richtigen Kick.

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Korinthen-Charmoula mit gebratenem Fisch

Das Auge isst ja bekanntlich mit und ich drücke gern mal ein Auge zu, wenn es um die optische Erscheinung meiner Kreationen geht. Denn wer mit annähernd schwarzen Zutaten arbeitet, sollte sich über ein farblich tristes Ergebnis nicht wundern. Während der Zubereitung des tunesichen Gerichts wurde mir allerdings etwas bange, weil die Soße zuerst nach süßem Nachtisch schmeckt. Dies ändert sich aber, sobald der frische Koriander, die Gewürze und der Essig dazugegeben werden. Wer die Mühe nicht scheut, wird mit einem sehr schmackhaften und würzigen Gericht belohnt.

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Rotkohl – Kampf der Glasware!

Rotkohl aus dem Glas galt immer als akzeptable Alternative zu der wahren Ware. Aber erstens kriege ich bei meinen Eltern immer selbst gemachtes Rotkraut und das verdirbt den Appetit auf die Glasware. Zweitens und wichtiger wird der Industrie-Rotkohl nun auch mit Maissirup gezuckert und der macht den Stoffwechsel kirre und fördert die Gewichtszunahme. Bezeichnet als Glucose-Fructose-Sirup wird das Teufelszeug hierzulande merkwürdig rücksichtsvoll behandelt (es scheint, als seien alle Beiträge von Lobbyisten und Agenturen verfasst), während sich Nordamerika einer Hysterie nähert und die eigene Fettleibigkeit monokausal auf den High-Fructose Corn Syrup (HFCS) reduziert.
Wie auch immer. Brian Wansink hat in seinem lesenswerten, aber unkritischen Buch “Mindlees Eating. Why We Eat More Than We Think” festgehalten, dass wir mehr als 200 Entscheidungen über Essen treffen, jeden Tag! Von früh bis spät!
Und Entscheidung 201 lautet: Der Rotkohl kommt nicht mehr aus dem Glas!
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Coq au Riesling mit karamellisierten Trauben

coq-au-riesling

Ich liebe Rezepte mit garantiertem Zubereitungserfolg. Denn, wenn liebe Gäste zu Besuch sind, sollte das Menü auf keinen Fall in einer GAU* enden. Sehr hilfreich ist, dass während der Zubereitung des Coq au Riesling die säuerlich-frisch schmeckende Soße gewissermaßen von selbst entsteht und außer dem Abschmecken mit Salz und Pfeffer keiner Nachbehandlung bedarf.

* GAU= größte anzunehmende Ungenießbarkeit ist ein statistisch unwahrscheinlicher, schwerer Störfall während der Zubereitung von Speisen.

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