Artikel-Schlagworte: „Schmalz“

Rinderbäckchen geschmort

Geschmorte Rinderbäckchen sind wirklich ganz was Feines, aber außerhalb von Restaurants schwer zu bekommen. Zum Glück haben mir meine Eltern einen ganzen Schwung Rinderbäckchen besorgt, sodass ich sie schmoren
konnte.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Rheinischer Sauerbraten – Teil 2 – Zubereitung

Sauerbraten mit Soße

Nachdem ich im ersten Teil namens EINLEGEN die vielfältigen Mühen der Erschaffung des Sauerbratens beschrieben habe, befielen mich Zweifel, ob ich im weiteren Verlauf kräftens bin, weitere Details meiner Erinnerungen preiszugeben und niederzuschreiben. Schauer laufen mir über den Rücken in Erinnerung an die weiteren Geschehnisse der vergangenen Tage.
Auf der Suche nach einer Formel, welche helfen sollte, das Biest geschmacklich zu beleben, wurde die Forschergruppe wiederholt von Rückschlägen heimgesucht. Der Versuch, die Kreatur mittels schwerer Maschinerie gen Himmel zu hieven, um sie den Naturgewalten ausgesetzt vom Blitze treffen zu lassen, schlugen fehl. Auf diesem Wege war das ersehnte Ziel letztendlich nicht zu erreichen. Niedergeschlagenheit machte sich breit.
Dann aber ein Hoffnungsschimmer und die Zuversicht, den Erfolg des Vorhabens doch noch verzeichnen zu können. Den wütenden Mob ignorierend, welcher sich schon auf der Straße bewaffnet mit Gabeln, Messern und Servietten versammelte, entschieden wir schweren Herzens die übliche Garprozedur bei mäßiger Hitze, also schmorend auf dem Herd durchzuführen. Aber kommen wir zur Sache. Erleben Sie nun das furiose Finale der Geschichte. Fühlen sie mit den Charakteren, welche sie schon im ersten Teil dieser Saga kennen und lieben gelernt haben. Namentlich Dr. Matzenstein und seine Helfeshelferinnen.

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Piadina

Im Grunde entspricht die Zubereitung der Piadina mexicanischen Tortillas oder sonstigen weltweit hergestellten Weizenmehlfladen. Allein die Größe der norditalienischen Variante beindruckt: Im Original misst sie oftmals 40-50 cm. Als Füllung eignet sich alles, was italienischen Charakter hat.

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Rotkohl – Kampf der Glasware!

Rotkohl aus dem Glas galt immer als akzeptable Alternative zu der wahren Ware. Aber erstens kriege ich bei meinen Eltern immer selbst gemachtes Rotkraut und das verdirbt den Appetit auf die Glasware. Zweitens und wichtiger wird der Industrie-Rotkohl nun auch mit Maissirup gezuckert und der macht den Stoffwechsel kirre und fördert die Gewichtszunahme. Bezeichnet als Glucose-Fructose-Sirup wird das Teufelszeug hierzulande merkwürdig rücksichtsvoll behandelt (es scheint, als seien alle Beiträge von Lobbyisten und Agenturen verfasst), während sich Nordamerika einer Hysterie nähert und die eigene Fettleibigkeit monokausal auf den High-Fructose Corn Syrup (HFCS) reduziert.
Wie auch immer. Brian Wansink hat in seinem lesenswerten, aber unkritischen Buch “Mindlees Eating. Why We Eat More Than We Think” festgehalten, dass wir mehr als 200 Entscheidungen über Essen treffen, jeden Tag! Von früh bis spät!
Und Entscheidung 201 lautet: Der Rotkohl kommt nicht mehr aus dem Glas!
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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