Artikel-Schlagworte: „Schwein“
Schweinebraten in Milch gegart
Schweinefleisch hat einen schlechten Ruf. Bei einer Internetrecherche liefert die erste Website jede Menge horrenden Quatsch, aber auch im persönlichen Umfeld regt sich bisweilen Ekel (unrein scheint das operative Schlüsselwort). Wer eine ökologische, materielle Begründung für Vorbehalte gegen Schweinefleisch sucht, wird bei Marvin Harris fündig (Wohlgeschmack und Widerwillen). Neuerdings wird auch wieder ein epidemiologisches Bedrohungsszenario aufgebaut (aka Schweinegrippe). Auch das lässt sich materialistisch erklären, wie Mike Davis gezeigt hat, der darauf hinweist, dass die Urbanisierung der Nutztierhaltung, also die Ansiedlung riesiger Mastbetriebe nahe der Metropolen, dazu führe, dass sich Mensch und Tier in solchen Zahlen räumlich so nahe komme wie historisch nie zuvor und dass mit der Zahl der Interaktionen die Mutationen zunehmen (The monster at our door). (Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)
Schweinefleisch und Garnelen auf Zuckerrohr
Frisches Zuckerrohr enthält viel süße Flüssigkeit, welche gut zu Schweinefleisch und Garnelen passt. Beim Abknabbern dieser vietnamesischen Köstlichkeit kann dieser Saft ausgesaugt werden.
Schweinefilet – schnell und lecker
So wie der kaufmännisch orientierte Metzger seine Schweinefilets im Sommer günstig kauft, um sie (zwischenzeitlich natürlich tiefgefroren) um Weihnachten teuer zu verkaufen, habe ich beim Neuland-Metzger nach Neujahr günstig eine Charge Schweinefilets erstanden und nun (im Juni) während der langwierigen Produktion einer Hühnerbrühe den Rest verbraten.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)
Hühnerbrühe – entfettet und konzentriert
Hühnerbrühe braucht man beim Kochen ständig. Anders als Lammbrühe ist sie universell als Grundlage von Saucen, Suppen usw. einsetzbar. Aber es gibt nicht nur unzählige kulinarische Vorteile durch selbst gemachte Brühe, sondern auch etwas wie eine Verpflichtung zur Brühe: Welchen Sinn macht es, ein Tier zu töten (ok: töten zu lassen) und dann nicht seine gesamte Substanz zu genießen? Das ist unverantwortlich dem Tier gegenüber und eine reine Verschwendung.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)





Gefüllte Zucchiniblüten mit Ricotta