Weiße Gazpacho, ajo blanco, Ajoblanco
Die Herkunft dieser kalten Suppe liegt im Dunkeln. Man findet Quellen griechisch-römischen oder islamischen Ursprungs, die auf jeden Fall belegen, dass die Gazpacho älter ist als die imperialen Raubzüge der Spanier.
Damit ist aber auch klar, dass die Gazpacho ursprünglich mangels Tomaten nicht rot gewesen sein kann. An heißen Tagen wie diesen, wenn die eigenen Tomaten noch nicht richtig reif sind, bietet sich daher eine prä-kolumbianische Gazpacho an.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)
Rezept für 4 Portionen:
150 gr Mandeln
200 gr gutes Weißbrot, entrindet
2 Knoblauchzehen, grob zerhackt
Salz
220 ml Olivenöl
3-4 EL Apfelessig (wer hat, nimmt Sherry-Essig)
Melone zum Garnieren
Das Brot in einer Schüssel mit kaltem Wasser übergießen, bis es bedeckt ist. 10 Minuten einweichen lassen.
In der Zwischenzeit die Mandeln und den Knoblauch in der Küchenmaschine zu einer weichen Paste zerhacken.
Das Wasser abschütten und das Brot mit einem EL Salz in die Küchenmaschine zu der Paste geben und zu einer weichen Masse verarbeiten. Masse in eine Schüssel geben und nach und nach das Öl unter stetem Rühren eintröpfeln. Dann den Essig dazu. Rühren, abschmecken. Abdecken und für einige Stunden in den Kühlschrank geben. In geeisten Schüsseln servieren, mit Melone garnieren.
Ich habe aus der Rinde des Brotes mit etwas Butter und Knoblauch Croutons gemacht und dazu gereicht. Schmeckt phantastisch erfrischend und elegant, auch wenn die Zutaten eine ölige Brotsuppe nahelegen.
Es kann passieren, dass die Suppe zu dick wird. Dann einfach etwas kaltes Wasser dazu geben.
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