{"id":12115,"date":"2012-07-03T19:38:02","date_gmt":"2012-07-03T18:38:02","guid":{"rendered":"http:\/\/mundgericht.de\/?p=12115"},"modified":"2012-12-15T15:00:02","modified_gmt":"2012-12-15T14:00:02","slug":"pastrami","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/pastrami\/","title":{"rendered":"Pastrami"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/mundgericht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pastrami-Sandwich_ji-W800.jpg\" rel=\"lightbox[12115]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-12116\" title=\"Pastrami Sandwich\" src=\"http:\/\/mundgericht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pastrami-Sandwich_ji-W800.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"382\" srcset=\"http:\/\/mundgericht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pastrami-Sandwich_ji-W800.jpg 800w, http:\/\/mundgericht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Pastrami-Sandwich_ji-W800-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dies Jahr gibt es zwei Jubil\u00e4en zu feiern. Vor 250 Jahren (1762) soll der 4. Earl of Sandwich, die nach ihm benannte Klappstulle erfunden haben. Vor 125 Jahren (1887) soll ein gewisser Sussman Volk in New York das erste Pastramisandwich hergestellt haben. Wohlgemerkt: soll. Wie so oft gibt es viele unterschiedliche Versionen.<\/p>\n<p>Pastrami ist ger\u00e4uchertes, gew\u00fcrztes Rind- oder Hammelfleisch, das in Knoblauch, Salpeter, Pfeffer, Paprika und Muskat eingelegt und danach ger\u00e4uchert wird. Diese Zubereitung stammt wahrscheinlich aus Rum\u00e4nien. In d\u00fcnne Scheiben geschnitten und in ein Sandwich gebettet ist es seit vielen Jahren sehr beliebt in England und Amerika. In Deutschland setzt sich Pastrami erst langsam durch und ist mittlerweile an gut sortierten Fleischtheken vorr\u00e4tig.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der \u00dcberlieferung nach, war John Montagu, der 4. Earl of Sandwich ein leidenschaftlicher Kartenspieler, der das Spielen nicht unn\u00f6tig mit Mahlzeiten unterbrechen wollte. Und deshalb nach einer Mahlzeit verlangte, die man zwischen zwei Brotscheiben packen und w\u00e4hrend der Kartenpartien aus der Hand essen konnte. Tats\u00e4chlich war der Earl aber auch ein vielbesch\u00e4ftigter Diplomat, was nahe legt, dass er bei der Arbeit nicht unterbrochen werden wollte. In Brot eingelegte Speisen gab es allerdings schon in vorchristlicher Zeit. Aber eben nicht unter der Bezeichnung Sandwich.<\/p>\n<p>Der j\u00fcdische Einwanderer Sussman Volk begann sein Berufsleben in Amerika erst als Kesselflicker. 1887 er\u00f6ffnete er in New York eine koschere Fleischerei und stellte Pastramisandwiches her. Und auch hier gibt es keine endg\u00fcltige Gewissheit. Das 1888 in New York er\u00f6ffnete Katz Deli behauptet ebenfalls das Pastramisandwich erfunden zu haben.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich sind solche Zweifel immer wieder verwunderlich, wenn es sich um Ereignisse handelt, die ja nun vor noch nicht so langer Zeit geschehen sind. Schlie\u00dflich wissen wir doch mittlerweile auch ganz genau, was der \u00d6tzi als letzte Mahlzeit hatte und das liegt weit l\u00e4nger zur\u00fcck. Eins ist nun sicher: Pastrami hatte er nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies Jahr gibt es zwei Jubil\u00e4en zu feiern. Vor 250 Jahren (1762) soll der 4. Earl of Sandwich, die nach ihm benannte Klappstulle erfunden haben. Vor 125 Jahren (1887) soll ein gewisser Sussman Volk in New York das erste Pastramisandwich hergestellt haben. Wohlgemerkt: soll. Wie&nbsp;<a class=\"read-more\" href=\"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/pastrami\/\">&hellip;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12116,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[39],"tags":[917,918],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12115"}],"collection":[{"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12116"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/mundgericht.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}