Zitronencreme – Lemon Curd
Lemon Curd ist in angelsächsischen Ländern verbreitet und dient dort einer Vielzahl kulinarischer Zwecke: Als Brotaufstrich, als Gebäckfüllung, für Eisgerichte oder als Dessert.
Die Grundidee einer aromatisch-fruchtigen Butter-Ei-Creme beschränkt sich nicht auf Zitronen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)
Rezept:
3 Eier
3 Zitronen (unbehandelt)
1 TL abgeriebene Zitronenschale
150 Gramm Zucker
50 Gramm Butter (zimmerwarm, in kleine Würfel oder Flocken geteilt)
Alle Zutaten sollten so frisch wie möglich und von bester Qualität sein.
In einer rostfreien Stahlschlüssel die Eier, den Zucker und den frisch gepressten Saft der Zitronen zusammen rühren.
Die Schüssel auf einen Topf stellen, in dem Wasser gerade simmert (das Wasser darf nicht blubbernd kochen, denn dann kriegt man gekochte Eier an Zitrone …).
Die Masse unter stetem Rühren kochen, bis sie eine cremig-schaumige Konsistenz erreicht. Das dauert ca. 10 Minuten.
Platte ausstellen, Schüssel vom Topf nehmen, Zitronencreme durch ein feines Sieb streichen. Das ist zwar anstrengend, entfernt aber alle festen Stoffe (Fruchtfleisch der Zitrone usw.).
Butter in die Mischung geben und rühren, bis die Butter geschmolzen ist.
Den Abrieb der Zitronenschale einrühren, mit Folie bedecken und abkühlen lassen.
Im Kühlschrank dickt die Creme noch nach und hält sich ca. eine Woche (das sollte man aber nicht machen, s. u.).
Soweit – so fein. Doch arbeiten wir hier mit Risikomaterial, nämlich rohen Eiern und da droht immer Salmonellen-Gefahr. Das Problem ist, dass Salmonellen erst sterben, wenn die Temperatur auf 70° steigt – doch dann stocken Eiklar und Eigelb gleichermaßen. Daher wiederhole ich: Beste Eier von frischester Qualität wählen.
Wie weiter verarbeiten? Ich habe die Hälfte meiner Zitronencreme für Muffins verarbeitet und die sind weich und saftig und schön zitronig geworden. Der Rest kommt morgen ins Müsli.
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