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Spinat in Sesamsoße mit Bonito (Hourensou no goma-ae)
Äußerst schmackhafte Vorspeise aus dem Reich der aufgehenden Sonne. Wer die Möglichkeit hat, fein gehobelte Bonitoflocken aus dem Asia-Fachhandel zu erstehen, sollte sich ein sehr spezielles Schauspiel nicht entgehen lassen. Kurz vor dem Servieren über den Spinat gesteut, ziehen die getrockneten Flocken wieder Feuchtigkeit, wobei sie sich wie kleine Lebewesen bewegen.
Dashi (ichiban und niban) aus Konbu und Katsuo
Dashi ist Grundlage vieler japanischen Suppen und Soßen. Hergestellt wird es aus einer speziellen Seetang-Art (Konbu) und gehobelten Bonito-Flocken. Wen dieser Aufwand abschreckt, kann auf ein Fertiggranulat (Dashi-Moto) aus dem Asia-Laden zurückgreifen.
Katsuobushi – Bonito-Flocken
Die sehr zarten und intensiv nach Fisch und Rauch riechenden Flocken werden aus dem echten Bonito hergestellt. Der fast schuppenlose Meeresbewohner gehört zur Familie der makrelen- und thunfischartigen Fische und wird bis zu 90 cm lang. Zur Herstellung von Katsuobushi wird der Bonito filetiert und 20-30 Minuten gekocht. Danach werden die Filets für 1-2 Wochen täglich einige Stunden geräuchert und dann unter Verwendung eines speziellen Pilzes gepökelt. Nach dieser Prozedur ist das Filet sehr hart und kann zu feinen Flocken gehobelt werden. Unerlässlich sind die Bonito-Flocken für die Herstellung von Dashi. Aber auch zur Garnitur verschiedener Speisen werden die trockenen Flocken verwendet.
Dashi-Moto – gekörnte Bonito-Brühe
Dashi-Brühe wird für die Herstellung einer japanischen Miso-Suppe benötigt. Verarbeitet wird Dashi-Moto wie übliche gekörnte Brühe. Ihr intensiver Bonito-Fisch-Geschmack ist nicht zuletzt dem Anteil an Geschmacksverstärkern zu verdanken. Trotzdem stellt Dashi-Moto eine schnelle und geschmacklich akzeptable Alternative zur aufwendig frisch hergestellten Dashi-Brühe dar. Die Menge von 1 TL Dashi-Moto ist ausreichend für 400 ml Brühe.
Erhältlich ist Dashi-Moto im Asia-Laden.



