Artikel-Schlagworte: „Cheddar“

Kartoffelfächer mit würzigen Beilagen

Die Vorteile der Kartoffelfächer liegen auf der Hand, beziehungsweise auf dem Blech. Aufgrund der durch den Fächerschnitt vergrößerten Oberfläche können die Kartoffeln reichlich Gewürzmischung auf Olivenöl- oder Butterbasis aufnehmen. Sehr lecker als Vor- oder Hauptspeise, als Beilage oder auch mit Dips als Fingerfood.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Schwarzwurzeln gratiniert

Wenn die letzte Pastinake gehobelt, der Rosenkohl überbacken und der Grünkohl zur Neige gegangen ist, dann schlägt die Stunde der Schwarzwurzel – ein Wintergemüse, das ich dunkel als ungeliebte Dosenware in den Kindheitserinnerungen abgelegt hatte und als ganze Wurzel bis vergangene Woche gar nie gesehen habe.
Marketingtechnisch wird die Frischware in Opposition zur Dose positioniert: Während die Dose nur aufgemacht und erwärmt werden muss, ist die Frischware richtige Arbeit (eigentlich wie jede Chinareise,  immer lecker, immer Arbeit): Dunkles Erdreich klebt an den Wurzeln, sie müssen gewaschen und geschält werden, sie kommen in allen mögliche Dicken, Längen und kurvenreich daher, sondern Harziges ab, verunreinigen angeblich Hände und Kochgeschirr (meine nicht), vertragen den Kontakt mit Sauerstoff nicht, sobald sie geschält sind und wollen daher sofort in ein Zitronenbad und sie führen bei manchen Personen zu Blähungen, obwohl gegen Flatulenz außerhalb von Aufzügen ja erstmal nix zu sagen ist.
Meine ersten frischen Schwarzwurzeln hatte ich in einer Milch-Wein-Brühe gegart und war geschmacklich so überzeugt, dass ich mich gestern an ein Gratin gemacht habe.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

Diesen Beitrag weiterlesen »

Frittata mit Spinat, Pancetta und Ziegenkäse

Ich las – zufällig – vor einigen Jahren „Botany of Desire“ von Michael Pollan. Ein sehr gutes Buch über die Interaktion von Mensch und Pflanze. Pollan ist Journalist (für die NY Times) und nur nebenher Akademiker. Das merkt man seinen Büchern an: Flüssig und gut geschrieben einerseits. Sein gegenwärtiges Werk „In Defense of Food“ ist unbedingt allen zu empfehlen, die zwei Minuten über ihr Essen nachdenken. Er schreibt, dass das meiste, was wir heute erwerben können, kein Essen sei, sondern leidlich verzehrbare, essenähnliche Substitute. Er will – so der Titel- das Essen und die Mahlzeit verteidigen gegen die unzulänglichen Substitute und den Snack. Was mir persönlich sehr gefallen hat und unmittelbar eingängig ist, ist, dass Arbeit einen Zeitraum zwischen Mahlzeiten darstellt. Bei den wenigen Kalorien, die wir bei der Arbeit am Computer verbrauchen, sind das Mittagessen und mehr noch der lästige Snack vollkommen überflüssig.
Wenn es aber nicht anders geht und man meint, Essen mit zur Arbeit schleppen zu müssen, dann ist eine Frittata, italienische Cousine des französischen Omeletts, eine gute Wahl: Fix und unkompliziert hergestellt, prima zur Resteverwertung und einfach zu transportieren.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

Diesen Beitrag weiterlesen »

Kategorien
Zufällig ausgewählt