Archiv für die Kategorie „Gewürzkiste“

Toum – libanesische Knoblauchpaste

Immer wieder muss ich lesen, dass eine gesundheitlich positive Wirkung von Knoblauch wissenschftlich nicht erwiesen ist. Ich bin da ganz anderer Meinung. Meines Erachtens ist nachweislich die Quantität der Knoblauch-Dosis von entscheidender Bedeutung. So kann zum Beispiel der Genuss einer ansehnlichen Menge Toum dafür sorgen, dass Mitmenschen in der U-Bahn oder im Bus einen respektvollen Abstand wahren. Die Übertragungsgefahr von Viren und sonstigem krankheitserregenden Zeugs dürfte folgedessen stark eingeschränkt sein. Um Vereinsamung und sozialer Isolation vorzubeugen, sollte der Genuss von Toum allerdings wohl bedacht angewendet werden.
Toum eignet sich vorzüglich als Sauce zu gegrilltem oder gebratenem Hühnerfleisch.

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Kichererbsenmehl

Das aus getrockneten und gemahlenen Kichererbsen hergestellte Mehl eignet sich vor allem zur Herstellung herzhafter Speisen oder Backwaren. Der Geschmack ist aromatisch nussig bis süßlich. Erhältlich ist Kichererbsenmehl im Reformhaus oder Bioladen.

Fond vom Schwein – Schweinebrühe

Von Schweinebrühe hört man hierzulande nicht oft, was daran liegen mag, dass im Deutschen das Tier (Schwein) nicht vom charakterlich deformierten Menschen (Schwein) unterschieden wird. Allein das Englische kennt zur Unterscheidung pig, pork & swine.
In der chinesischen, japanischen und mexikanischen Küche hingegen ist die Brühe vom Schwein wohl gelitten. In der hiesigen Küche kann die Schweinebrühe anstatt der ewigen Hühnerbrühe verwendet werden, für Saucen und für Schweinebraten. Das wird allerdings nix werden, wenn das Fleisch und die Knochen minderer Qualität sind. Ich hatte einen Hofmetzger zur Hand.
Im Folgenden stelle ich eine reduzierte Schweinebrühe her, die nicht nur geliert, sondern im Kühlschrank richtig fest wird.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Maronenröhrlinge – getrocknet

Um Pilze und ihre Aromen haltbar zu machen, kann man entweder einen Pilzfond herstellen oder sie trocknen. Zum trocknen eignet sich insbesondere der Maronenröhrling.
Obwohl er ein in Mitteleuropa verbreiteter und beliebter Speisepilz ist, war er mir gänzlich unbekannt.
Ich habe im September ein Kilo in der Schorfheide erstanden und auf Rat der freundlichen Verkäuferin beschlossen, die Pilze zu trocknen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Waldpilzfond

Für viele Wildgerichte, Pilzrisotto, Suppen, Saucen usw. empfiehlt sich ein Waldpilzfond.
Dafür kann man entweder das Jahr über Pilzabschnitte sammeln und einfrieren, bis man genug Masse hat oder sich im Herbst eindecken.
Ich hatte im September eine bunte Mischung bei meinem Gemüsehändler gekauft (Steinpilze, Pfifferlinge, Champions und zwei weitere Sorten, deren Namen ich vergessen habe).
Insbesondere im Herbst kann man auch selbst sammeln – wenn man das kann. Auf anderer Leute Rat sollte man sich nur bedingt verlassen. So flatterte mir jüngst ein Schreiben meiner Krankenkasse (IKK) des Inhaltes ins Haus, ich solle unbedingt das letzte Mitgliederheft vernichten, denn dort sei ein Pilz empfohlen worden, der seit 2001 als giftig gelte. In dem einseitigen Schreiben wird dreimal auf die „externe Agentur“ verwiesen, die den Fehler verbockt habe. Das hat man davon, wenn man alles auslagert und auf so Kinkerlitzchen wie eine Endkorrektur oder fact checking verzichtet.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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