Archiv für die Kategorie „Warenkunde“

Mönchsbart

Mönchsbart (Salzkraut, Agretti, Barba di frate oder Barba dei frati) ist in Deutschland eher unbekannt.  Er wächst vor allem im Mittelmeerraum und in West-Asien. Vom Aussehen ähnelt die Pflanze dem Schnittlauch. Im leicht salzigen Geschmack erkennt man Spinat und milden Schnittlauch. Man kann Mönchsbart knackig roh im Salat verwenden, oder ihn kurz blanchieren und mit Pasta zubereiten.

Radicchio aus Treviso

Radicchio ist ein naher Verwandter von Chicorée und Endivie. Die  Radicchio-Variante im Bild wird in der italienischen Region Venetien um das Städtchen Treviso angebaut. Außerhalb Italiens ist er nicht leicht zu bekommen. Hat man aber einmal das Glück ihn zu entdecken, so sollte man ihn unbedingt einmal probieren. Er sieht nicht nur sehr schön aus, sondern ist mit seiner sehr feinen Bitternote ideal für Salate und als geschmorte oder gebratene Beilage.


Mandelmehl

Häufig wird bei Low-Carb-Backrezepten die Zutat Mandelmehl aufgeführt. Unklar bleibt oft, was genau damit gemeint ist. In einschlägigen Foren wird Mandelmehl oft mit den in Lebensmittelläden erhältlichen gemahlenen und blanchierten Mandeln in Verbindung gebracht. Falsch ist das prinzipiell nicht, zumindest wenn es um die Herstellung von süßem Geback geht. Sollen herzhafte Teiglinge hergestellt werden, bietet sich die Verwendung von stark entöltem Mandelmehl an, da dieses Mehl feiner vermahlen wird und wesentlich weniger mandeltypische Aromen enthält. Um zumindest auf unserem Blog für eindeutige Angaben zu sorgen, habe ich die von uns verwendeten Produkte in folgender Liste einmal genauer unter Lupe genomen und beschrieben.

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Gluten

Die Proteinmischung des Getreides ist eine unverzichtbare Backzutat, wenn es um die Herstellung von Low-Carb-Hefeteigen geht. Gluten verbessert die Backeigenschaft eines Teigs, indem es in Verbindung mit Wasser das benötigte Eiweißkleber-Gerüst bildet. Da Gluten zu 90 % aus Proteinen besteht, ist es entsprechend kohlehydratarm. Erhältlich ist Gluten überwiegend über den Internet-Fachhandel.

Kreolischer “Smoked Fish” (Imitat)

Der Smoked Fish Salad ist ein kreolisches Gericht der Seychellen, welches mich nachhaltig so sehr beeindruckt hat, dass ich auch zu Hause nicht darauf verzichten möchte. Leider ist die geschmacklich prägende Hauptzutat, der Smoked Fish, in heimischen Geschäften nicht erhältlich. In den Original-Salatrezepten wird höchstwahrscheinlich geräucherter Marlin verwendet. Genaueres konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen, denn auch eine intensive Studie der Beschriftungen der Verpackungen von Smoked Fish ließ uns über den Inhalt im Unklaren. Allerdings ist auf der Verpackung, welche in etwa der hierzulande üblichen Räucherlachsverpackung entspricht, ein stattlicher Marlin abgebildet. Nach einigen Experimenten habe ich nun eine Variante hergestellt, welche dem Original sehr nahe kommt. Der schwierigste Part schien anfangs darin zu liegen, einen geräucherten Fisch, mit einem dem Original ähnlich intensiven Raucharoma zu finden. Das Problem war aber schnell gelöst, als mir die lang vernachlässigte Flasche Liquid Smoke in Erinnerung geriet.

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