Artikel-Schlagworte: „Hackfleisch“

Tofu nach Großmutters Art – Ma Po Doufo

Chinesiche Gerichte befinden sich normalerweise weit unten auf meiner Beliebtheitskala . Besonders die gewaltigen Glutamat-Orgien in China-Restaurants haben mir die Lust an solchen Rezepten nachhaltig verdorben. Aber wie fast immer gibt es Ausnahmen und Ma Po Doufo ist eine davon. Ein Gericht aus dem Südwesten Chinas ganz nach dem Motto „Wenn ich schon mal vegetarisch koche – dann mit Fleisch.“

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Schweinefilet im Wirsingmantel

Es gibt durchaus die Position, man solle konservativ essen, also in der Region und bei den Zubereitungsarten bleiben, die erprobt sind. Das hat was: Wer fern von Fast Food, Tiefkühlware usw. bleibt, der/die hält ihr und sein Gewicht. Das ist aber in der Essenz öde, fad und langweilig. Und schlimmer: Es ist nahrungsmittelzentriert, über Zutaten und Zubereitungsarten definiert und damit gnadenlos unhistorisch und unsoziologisch.
Epidemologinnen wie Kate Pickett weisen in ihrer – nunja- empirischen Weißbrotforschung darauf hin, dass nationale oder regionale sog. Esskulturen bei der Ausbreitung der Fettleibigkeit keine Rolle spielten, sondern dass dieses Problem (wie viele andere) seine Antwort darin findet, wie gleich oder ungleich nationale Gesellschaften seien, und der einfache Indikator dafür sei Einkommensgerechtigkeit.
Das hat was und ist erstmal einsichtig.
In der globalen Einkommensschere befindet sich die Bundesrepublik in einer mittleren Position. Das ist schlecht, weil es bedeutet, dass, wenn ich teures Fleisch zubereite, muss ich teuer Geld ausgeben. Das macht mich konservativ: Für 29 EURONEN pro Kilo Bio-Schweinefleisch greife ich zu bewährten Praxen, aber wenn Supermarkt XXXX korrektes, aber nicht wirklich gutes Filet für 9,99 EURO anbietet, werde ich kreativ.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Schottische Eier (Scottish Eggs)

Schottische Eier sind das ideale Picknickessen. Sie bestehen aus hartgekochten Eiern, die in Hackfleisch eingeschlossen sind. Wer jemals verfroren und nassgeregnet von einem schottischen Berg hinabgestiegen ist, weiß diese Proteinbomben zu schätzen. Man kann in allen britischen Supermärkten etwas kaufen, das als „Scottish Egg“ vermarktet wird – das hat aber mit dem saftigen und nahrhaften Original nix gemein. Die Frischtheken in den besseren Supermärkten bekommen das Produkt schon eher hin. Am besten macht man es aber selbst und lässt dabei das traditionelle Paniermehl weg. Außerdem werden die Schottischen Eier nicht frittiert, sondern im Backofen schonend gegart.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Quitten mit Hackfleischfüllung

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Quittengelb bin ich angelaufen vor Neid ob Andreas Beiträgen zur Quitte. Aber quitte pro quo, diese Quittung wurde ohne den Wirt gemacht. Nachdem ich schon überlegte, mein Hobbykochdasein zu quittieren, habe ich es mir anders überlegt, obwohl mir der Schwierigkeitsgrad, ein interessantes Quittengericht zu kreieren, eine Quinte bzw. Quitte zu hoch erschien. Nachdem ich erfolglos die Zubereitung einer Quitten-Süßspeise quittieren musste, war die Quittessenz ein eher deftiges Gericht. Somit bin ich nun quitt mit der Quitte.

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Italienischer Hackbraten

italienischer-hackbraten

Wer kennt ihn nicht aus Kantine oder Mensa, den unausweichlichen Hackbraten. Meist ein grauer trockener Klumpen, der von erfindungsreichen Kantinenbetreibern gern mit ein wenig Paprika aus dem Glas als „Hacksteak Zigeunermelodie“ angeboten wird. Dabei kann Hackbraten ein richtiges Sonntagsmenü sein. Dieser Hackbraten ist durch Parmesan und den Schinken besonders würzig. Die Karotten und der Sellerie geben die Saftigkeit.

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