Archiv für die Kategorie „Sonstige (B)“

Toum – libanesische Knoblauchpaste

Immer wieder muss ich lesen, dass eine gesundheitlich positive Wirkung von Knoblauch wissenschftlich nicht erwiesen ist. Ich bin da ganz anderer Meinung. Meines Erachtens ist nachweislich die Quantität der Knoblauch-Dosis von entscheidender Bedeutung. So kann zum Beispiel der Genuss einer ansehnlichen Menge Toum dafür sorgen, dass Mitmenschen in der U-Bahn oder im Bus einen respektvollen Abstand wahren. Die Übertragungsgefahr von Viren und sonstigem krankheitserregenden Zeugs dürfte folgedessen stark eingeschränkt sein. Um Vereinsamung und sozialer Isolation vorzubeugen, sollte der Genuss von Toum allerdings wohl bedacht angewendet werden.
Toum eignet sich vorzüglich als Sauce zu gegrilltem oder gebratenem Hühnerfleisch.

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Schnittlauchblütenbutter

Es muss nicht immer Kräuterbutter sein. Das Prinzip lässt sich beliebig variieren. Wir haben um diese Jahreszeit unser Gründach voller Schnittlauch und der blüht recht ansehnlich. Anders als auf dem Photo zu sehen, sollte man allerdings nur die frischen Blüten sammeln und die Stengel meiden, da sie einfach zu bitter werden. Die Schnittlauchblüten bringen eine überraschende Schärfe in die Butter, was beim weiteren Würzen mit Pfeffer etc. beachtet werden sollte.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Rotkohl – Kampf der Glasware!

Rotkohl aus dem Glas galt immer als akzeptable Alternative zu der wahren Ware. Aber erstens kriege ich bei meinen Eltern immer selbst gemachtes Rotkraut und das verdirbt den Appetit auf die Glasware. Zweitens und wichtiger wird der Industrie-Rotkohl nun auch mit Maissirup gezuckert und der macht den Stoffwechsel kirre und fördert die Gewichtszunahme. Bezeichnet als Glucose-Fructose-Sirup wird das Teufelszeug hierzulande merkwürdig rücksichtsvoll behandelt (es scheint, als seien alle Beiträge von Lobbyisten und Agenturen verfasst), während sich Nordamerika einer Hysterie nähert und die eigene Fettleibigkeit monokausal auf den High-Fructose Corn Syrup (HFCS) reduziert.
Wie auch immer. Brian Wansink hat in seinem lesenswerten, aber unkritischen Buch „Mindlees Eating. Why We Eat More Than We Think“ festgehalten, dass wir mehr als 200 Entscheidungen über Essen treffen, jeden Tag! Von früh bis spät!
Und Entscheidung 201 lautet: Der Rotkohl kommt nicht mehr aus dem Glas!
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Mojo verde

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Die kanarischen Mojos gibt es in rot, weiß oder grün. Ähnlich der Aioli werden sie kalt an Fisch, Fleisch oder Gemüse gegeben. Die abgebildete grüne Variante verdankt ihre Farbe viel Petersilie.

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Aioli

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Diese Knoblauchmayonnaise aus dem Mittelmeerraum läßt sich im Handumdrehen herstellen. Sie sollte immer frisch verzehrt werden. Meine Aioli habe ich nicht so fest geschlagen. Sie läßt sich dann besser über Gemüse oder Fleisch verteilen.

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