Artikel-Schlagworte: „Schwarzwurzel“

Überbackene Schwarzwurzeln

Überbackene Schwarzwurzeln_ji-W800

Zwischen Oktober und April gibt es sie wieder: die Schwarzwurzeln (auch als Winterspargel bekannt). Man findet sie mittlerweile wieder in jedem Supermarkt. Dabei waren sie bis vor kurzem noch fast in Vergessenheit geraten. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich etwas heikel schälen lassen. Sie geben dabei einen sehr klebrigen Saft ab, der lange an den Händen haftet. Um das zu vermeiden sollte man einfach Haushaltshandschuhe tragen oder die Wurzeln unter laufendem kaltem Wasser schälen. Der kräftige, nussige Geschmack entschädigt dann aber für den Aufwand.

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Schwarzwurzelragout

Die Schwarzwurzel, auch Winterspargel oder der Spargel des kleinen Mannes genannt, war noch bis vor einigen Jahrzehnten ein sehr beliebtes Gemüse. Heute wird es eher selten verwendet, da das Schälen der Stangen problematisch ist. Die schwarze Haut färbt stark und der Spargel sondert eine klebrige milchige Flüssigkeit ab, die sich schlecht abwaschen lässt.  Am besten ist es die Stangen unter fließendem Wasser mit einer Wurzelbürste zu reinigen und dann mit einem Sparschäler zu bearbeiten. Gummihandschuhe machen die Sache perfekt.

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Schwarzwurzeln gratiniert

Wenn die letzte Pastinake gehobelt, der Rosenkohl überbacken und der Grünkohl zur Neige gegangen ist, dann schlägt die Stunde der Schwarzwurzel – ein Wintergemüse, das ich dunkel als ungeliebte Dosenware in den Kindheitserinnerungen abgelegt hatte und als ganze Wurzel bis vergangene Woche gar nie gesehen habe.
Marketingtechnisch wird die Frischware in Opposition zur Dose positioniert: Während die Dose nur aufgemacht und erwärmt werden muss, ist die Frischware richtige Arbeit (eigentlich wie jede Chinareise,  immer lecker, immer Arbeit): Dunkles Erdreich klebt an den Wurzeln, sie müssen gewaschen und geschält werden, sie kommen in allen mögliche Dicken, Längen und kurvenreich daher, sondern Harziges ab, verunreinigen angeblich Hände und Kochgeschirr (meine nicht), vertragen den Kontakt mit Sauerstoff nicht, sobald sie geschält sind und wollen daher sofort in ein Zitronenbad und sie führen bei manchen Personen zu Blähungen, obwohl gegen Flatulenz außerhalb von Aufzügen ja erstmal nix zu sagen ist.
Meine ersten frischen Schwarzwurzeln hatte ich in einer Milch-Wein-Brühe gegart und war geschmacklich so überzeugt, dass ich mich gestern an ein Gratin gemacht habe.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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