Artikel-Schlagworte: „Huhn“

Cock-a-Leekie (Schottische Hühnersuppe mit Lauch)

Ein gutes Gericht für den kalten und nassen November ist diese klassische schottische Suppe, obwohl man sagen muss, dass es in Schottland gar nicht so nass und schon gar nicht kalt ist. Das Wetter wechselt halt oft.
Man erhält bei diesem Gericht mit geringem Aufwand eine kräftige und klare Brühe mit saftigem Hühnerfleisch (ähnlich wie beim pochierten Huhn) und mit fruchtigen Pflaumen sowie zwiebliegem Lauch. Wenn man es britisch exzentrisch mag, kann man die Trockenpflaumen einige Stunden in Tee einweichen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Hühnercurry mit Kichererbsen

Für dieses Currygericht muss man schon gut Schärfe vertragen können. Es sollte deshalb immer mit einer Raita (z. B. einer Tomatenraita) serviert werden. Mit der Joghurtsauce kann man das Feuer gut abmildern.

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Asiatisches Aluhuhn vom Grill

Hühnerfilet in Alu oder wie verwandele ich kulturelles in ökonomisches Kapital?
Robert Putnam hat im Jahr 2000 mit seinem Buch “Bowling alone” dafür gesorgt, dass der von Pierre Bourdieu fein ausdifferenzierte und operationalisierbar gemachte Begriff “Soziales Kapital” gnadenlos popularisiert und trivialisiert worden ist: “Ich kenne viele Leute und hab’ ganz dolle viel soziales Kapital.” Völliger Quatsch, aber leider nicht ohne Folgen. Ich denke, der Erfolg des Buches liegt an dem Bild: Alleine Bowlen mutet in der Tat etwas merkwürdig an. Daher habe ich etwas Ähnliches unternommen: Alleine Grillen! Ist ähnlich abseitig, oder? Das atavistische Ritual, Fleisch über offenem Feuer bzw. Glut zu garen, genießt man am besten in der Gruppe oder besser Horde: Das Leitmännchen wirft große Batzen Fleisch auf den Rost, gibt Bier darüber und unterhält die subalternen Klassen mit Zoten. Tja, wer es so mag oder nicht anders kann, aber alleine Grillen ist wenigstens Grillen mit jemanden, den man mag! Und es ist auch sozialer, schließlich kann man neue Gerichte ausprobieren, ohne die werten Gäste zu Versuchskaninchen zu machen. Es ist überhaupt sinnvoller, Grillereignisse durch Soloauftritte vorzubereiten und abzurunden, denn nach Bourdieu verfügen wir (hoffentlich) über symbolisches, soziales, ökonomisches und kulturelles Kapital. So gesehen, kann man dann kulturelles Kapital (die Kunst des leckeren Grillguts) zur Akkumulation von ökonomischen Kapital einsetzen. Und deswegen grillte ich alleine Appetithäppchen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Paprikahuhn (Paprikás Csirke, Paprikahendl)

Traditionell wird dieses klassische ungarische Gericht mit grünem Paprika angerichtet. Grüner, also unreifer, Paprika ist meine Sache indes nicht und so habe ich mich hier auf die Farbe rot kapriziert. Nimmt man ein ganzes Huhn, kann man sechs Leute satt machen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Pochiertes Huhn

Pochieren, also das Garen mit niedriger Temperatur, eignet sich für Gemüse, Innereien und Fisch. Die Kunst besteht darin, die Temperatur über 80° und unter 95° C zu halten, also das Kochen zu vermeiden und nur einen gelegentlichen kleinen Blub zu provozieren. Ich hatte das Pochieren mit Geflügel zuvor nie probiert, aber es ist sinnvoll: Langsam in einer Brühe mit aromatischen Kräutern, Gewürzen und Gemüsen gar gezogen, entsteht so eine leckere Mahlzeit und am Ende hat man noch einige Liter leichte Brühe, die man entweder für eine Suppe verwenden oder dem üblichen Brüheprozedere unterziehen kann.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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