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Schokoladen-Mandeltorte aus Capri
Wie bei vielen Traditionsspeisen, gibt es auch hier eine abenteuerliche Entstehungsgeschichte: Um 1920 soll der Koch Carmine di Fiore aus Capri von drei finster dreinblickenden Männern den Auftrag erhalten haben, für sie am nächsten Tag einen Schokoladenkuchen zu backen. Hierbei soll es sich um Gefolgsleute Al Capones gehandelt haben. Der arme Carmine war so beunruhigt, dass er in der Aufregung das Mehl im Kuchen vergaß. Den angeblichen Mafiosos soll der Kuchen so gut geschmeckt haben, dass sie nach dem Rezept baten. Nun ja, wenn nicht wahr, so doch schön erfunden. Oder? Diesen Beitrag weiterlesen »
Zimt-Nuss-Schnecken ohne Mehl
Die Herstellung des Grundteigs für die Zimtschnecken entspricht exakt der Vorgehensweise, wie ich sie im Artikel Heidelbeer-Hefegebäck ohne Mehl beschrieben habe. Aus diesem Grund beschreibe ich hier ausschließlich die Herstellung der Füllung und verweise an dieser Stelle auf den genannten Artikel.
Heidelbeer-Hefegebäck ohne Mehl
Kürzlich habe ich ein sehr interessantes Backrezept des englischen Fernsehkochs Jamie Oliver entdeckt. Besonders interessant finde ich immer wieder seine robuste Herangehensweise bei der Zubereitung. Für mich auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung zur allzu steifen und auf absolute Hygiene bedachten Vorgehensweise, wie sie von seinen deutschen Kollegen praktiziert wird. Damit auch Menschen mit Mehl- bzw. Kohlehydratunverträglichkeit in den Genuss dieser leckeren Heidelbeerküchlein kommen können, habe ich das Rezept entsprechend abgewandelt.
Dulce de Coco à la Praia do Forte
Das Rezept entspricht nicht der üblichen, kuchenähnlichen Variante des Dulce de Coco, sondern ähnelt einer Rezeptur, wie ich sie im brasilianischen Bahia, genauer gesagt im Städtchen Praia do Forte, kennenlernte. Die dort verwendete stark gesüßte Kondensmilch habe ich durch Sahne und Eiweiß ersetzt, um eine lockere und cremige Variante zu erhalten. Zudem habe ich einen kleinen Anteil gemahlene Mandeln hinzugefügt, um den Geschmack noch interessanter zu gestalten.
Mohr im Hemd
Es gibt sie also doch noch. Die ganz und gar politisch unkorrekten Speisen. Wo der „Negerkuss“ schon längst zum “Schokokuss” geschmolzen ist, der „Sarotti-Mohr“ mittlerweile als „Sarotti-Magier der Sinne“ sein Dasein fristet, lebt er unverdrossen weiter: der „Mohr im Hemd“. Dieses traditionelle österreichische Schokoladendessert heißt beharrlich weiter so. Übrigens das „Hemd“ stellt die Schlagsahne dar.





