Schokoladen-Mandeltorte aus Capri

Wie bei vielen Traditionsspeisen, gibt es auch hier eine abenteuerliche Entstehungsgeschichte: Um 1920 soll der Koch Carmine di Fiore aus Capri von drei finster dreinblickenden Männern den Auftrag erhalten haben, für sie am nächsten Tag einen Schokoladenkuchen zu backen. Hierbei soll es sich um Gefolgsleute Al Capones gehandelt haben. Der arme Carmine war so beunruhigt, dass er in der Aufregung das Mehl im Kuchen vergaß. Den angeblichen Mafiosos soll der Kuchen so gut geschmeckt haben, dass sie nach dem Rezept baten. Nun ja, wenn nicht wahr, so doch schön erfunden. Oder?

200 gr. Zartbitterschokolade

200 gr. gemahlene Mandeln

200 gr. Butter

200 gr. Zucker

1 Vanilleschote

5 Eier

Puderzucker

Mehl für die Springform

 

Die Schokolade und die Butter in einer Schale über einem Topf kochendem Wasser auflösen. Das Mark der Vanilleschote beigeben. Etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Nun die Eigelbe, den Zucker und das Mandelmehl unterrühren. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Eine runde Springform (28 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und mit ein wenig Mehl bestäuben. Die Schokomasse in die Tortenform geben und ca. 40 Minuten bei 170 Grad backen.

Abschließend den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Dazu passt sehr gut Schlagsahne, die man mit Schokoladenpulver und Vanillezucker verfeinern kann.