Artikel-Schlagworte: „Vanille“

Vanillekipferl

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Ich erinnere mich noch sehr gut an die alljährlichen Weihnachtsteller aus meiner Kindheit. Neben den obligatorischen Äpfeln und Nüssen, gab es da jede Menge Schokolade und Kekse. Im Laufe der Weihnachtstage leerte sich der Teller und zurück blieben die Nieten. Das waren in der Regel die Kekse. Die kamen meist aus einer großen Tüte aus dem Supermarkt und waren staubtrocken. Das muss natürlich nicht sein. Spätestens seit ich zu Weihnachten mit Vanillekipferln, gefertigt von einer lieben Freundin, verwöhnt werde, bin ich Keksfan.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Hetty.)

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Türkische Zuckerwatte

Türkische Zuckerwatte_ji-W800

In der Türkei sind diese wie Wolle anmutenden Zuckerknäuel (Pismaniye) eine der beliebtesten Süßigkeiten. Sie bestehen aus feinsten Zuckerfäden verfeinert mit Honig. Es gibt sie in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen: beispielsweise Schokolade oder Vanille. Als ich diese unserer Zuckerwatte sehr ähnliche Kalorienbombe das erste Mal sah, dachte ich unweigerlich an eine Episode aus der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“. In einer Episode der zweiten Staffel hatten es Captain Kirk und seine tapfere Mannschaft mit wolligen kleinen Wesen zu tun, die sich rasend schnell vermehrten und wie große Wattebäusche das gesamte Raumschiff bevölkerten. Diese Tribbles genannten Büschel waren sicherlich keine große Herausforderung für die damaligen Requisiteure, hatten aber etwas sehr drolliges.

Betrunkener Kapuziner

Betrunkener Kapuziner_ji-W800

Hier ist man sich wohl nicht so recht einig: Mal heißt es „Betrunkener Kapuziner“ mal „Ertrunkener Kapuziner“. Ich habe mich für die weniger tragische Bezeichnung entschieden. Aber mit den Namen ist das ja sowieso so eine Sache. In unseren Breitengraden wird aus dem alkoholisierten Geistlichen schnell ein „Armer Ritter“. Auch die Zutaten sind regional recht unterschiedlich. In Österreich kommen meist Haselnüsse zum Einsatz. Die Italiener wählen Mandeln.

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Winterliches Birnenkompott

Winterliches Birnenkompott mit Berberitzen

Bis in die 1960er Jahre war das Einkochen an der Tagesordnung. So hatte man auch im Winter immer ausreichend Gemüse und Früchte, die natürlich vorwiegend aus dem eigenem Garten stammten. Auch meine Mutter und meine Großmutter hatten stets eine ganze Kammer voll mit Gläsern. Ein ständig wachsendes Angebot an Tiefkühlware und ein veränderter Lebensrhythmus bedeuteten in den meisten Haushalten das Ende der aufwendigen Vorratshaltung. Neuerdings ist das Einkochen wieder angesagt. Die abenteuerlichsten Zusammenstellungen werden zu Gelee oder Marmelade verkocht. Ich habe mich mal an einem Birnenkompott versucht.

 

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Schokoladen-Mandeltorte aus Capri

Schokoladen-Mandeltorte aus Capri

Wie bei vielen Traditionsspeisen, gibt es auch hier eine abenteuerliche Entstehungsgeschichte: Um 1920 soll der Koch Carmine di Fiore aus Capri von drei finster dreinblickenden Männern den Auftrag erhalten haben, für sie am nächsten Tag einen Schokoladenkuchen zu backen. Hierbei soll es sich um Gefolgsleute Al Capones gehandelt haben. Der arme Carmine war so beunruhigt, dass er in der Aufregung das Mehl im Kuchen vergaß. Den angeblichen Mafiosos soll der Kuchen so gut geschmeckt haben, dass sie nach dem Rezept baten. Nun ja, wenn nicht wahr, so doch schön erfunden. Oder? Diesen Beitrag weiterlesen »

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