Artikel-Schlagworte: „Wermut“
Gemüsesuppe mit italienischen Schweinswürstchen und Fenchel
Mein Bruder hatte mir frische Borlottibohnen aus dem Urlaub mitgebracht. Die habe ich mit einer Fenchelknolle, Chinakohl und italienischen Würsten zu einer Gemüsesuppe verarbeitet. Die Bohnen haben eine sehr lange Garzeit. Darum den Chinakohl erst am Schluss beigeben.
Petersiliesuppe
Der Petersilie wird ja eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben. Sollte da etwas dran sein, sollte man nach Genuss dieser Suppe für einige Zeit nicht die Wohnung verlassen.
Gebratenes Pangasiusfilet mit Safran-Wermutsauce
Der Pangasius ist eine Welsart, die in Südostasien vorkommt. Mittlerweile wird er in riesigen Mengen gezüchtet und ist aufgrund des Überangebots einer der preiswertesten Fische an der Fischtheke. Ich finde ihn allerdings eher langweilig im Geschmack. Da muss dann schon eine interessante Soße her. Als Beilage gab es bei mir gedünsteten Spinat mit Kohlrabi.
Flusskrebsschwänze in Wermut-Sahne-Soße
Da ich am Tisch ungern im Essen pule, greife ich gern auf küchenfertige Flusskrebsschwänze zurück. Diese sind mit 1,50 € je 100 g äußerst günstig und eine Tischdeckenreinigung muss bei der Menüplanung preislich auch nicht kalkuliert werden. Das Gesparte sollte allerdings gleich in einen guten Wermut investiert werden, da die Soße mit billigem Discounter-Fusel nicht den erhofften Genuss erzeugen dürfte. Gleichermaßen verhält es sich mit der Estragonbeigabe. Guter und frischer Estragon sollte leicht nach Anis oder Fenchel schmecken. Ist Estragon in dieser Qualität nicht erhältlich, kann stattdessen ein kleines Stück Fenchel oder 1-2 Fenchelsamen in die Soße gegeben werden.
Knuspriges Lachsfilet auf Linsen mit Pastinaken und Maronen
Atem(be)raubend präsentiert sich so manche Fischtheke. Elend dümpeln die im grauen Eiswasser liegenden Meeresbewohner dahin und verspechen zweifelhaften Genuss. Blanker Hohn, wenn einem eine Geruchsprobe mit dem Hinweis auf Hygieneverordnungen verwehrt wird. Letztendlich bleibt nur, die nächste Tiefkühlabteilung anzusteuern, in der Hoffnung Genießbares zu erbeuten. Petri heil!





Toast Auwaii