Archiv für Juli 2010

Gefüllte Taglilien

Den Chinesen sagt man nach, dass sie alles was sich eigenständig bewegen kann oder wächst zu etwas Nahrhaftem verwandeln können. Nicht zuletzt deswegen ist die chinesische Küche eine der abwechslungsreichsten der Welt. Wir Europäer sind da eher weniger experimentierfreudig. Außerdem sind viele Pflanzen, die früher gerne  in der Küche verwendet wurden, heute fast in Vergessenheit geraten. Umso erfreuter war ich, als ich eine Einladung meiner lieben Freundin Conny in ihren Garten bekam, zwecks Pflanzenverkostung.

Taglilien stammen aus Ostasien, dort werden sie vielfältig in der Küche eingesetzt. Nach dem Verzehr dieser traumhaften Nachspeise wird einem klar, warum Bienen und Hummeln so auf sie fliegen. Die Blüten und vor allem die Blütenstängel schmecken sehr süß, ähnlich braunem Zucker.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)

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Bratkartoffeln mit Gierschblättern und Phlox

Giersch ist eine wildwuchernde Pflanze, die der Gärtner unter der Rubrik „leidiges Unkraut“ abhakt. Das war nicht immer so. Giersch auch unter dem Namen Zipperleinskraut bekannt, wurde früher als Mittel gegen Rheuma und Gicht verwendet. Die Pflanze ist reich an Kalium und Vitamin C. Die Blätter der Pflanze lassen sich wunderbar in der Küche verwenden. Sie schmecken nach Petersilie und Karotten. Besonders gut sind die jungen Blätter im Frühjahr.

Phlox auch Flammenblume genannt, gibt es in unendlich vielen Formen und Farben. Die Blüten haben keinen besonders ausgeprägten Geschmack, veredeln aber optisch jedes Gericht.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)

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Gebratene Zucchini mit Ringelblumen

Ringelblumen werden seit Jahrhunderten in der Volksmedizin einsetzt. Als Tee oder als Salbe sollen sie gegen die verschiedensten Krankheiten helfen. Die Liste der Einsatzbereiche ist unendlich lang. Geschmacklich geben diese schönen Pflanzen nicht so arg viel her. Die Blütenblätter schmecken leicht süßlich. Optisch sind sie aber der Bringer.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)

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Gurkensalat mit Borretsch

Borretsch auch Blauhimmelstern oder wegen des Geschmacks der Blätter auch Gurkenkraut genannt, wird heutzutage eher weniger in der Küche verwendet. Schade eigentlich!  Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, wird aber seit dem Mittelalter auch im europäischen Raum angebaut. Sie hat einen festen Platz in der Pflanzenheilkunde.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)

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Scharfe Zuckerschoten

Die in Butter geschwenkten Zuckerschoten sind im Handumdrehen hergestellt. Für diejenigen, die eine milde Version bevorzugen: einfach die Chilischote reduzieren.

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