Artikel-Schlagworte: „Rapsöl“

Bratkartoffeln mit Gierschblättern und Phlox

Giersch ist eine wildwuchernde Pflanze, die der Gärtner unter der Rubrik „leidiges Unkraut“ abhakt. Das war nicht immer so. Giersch auch unter dem Namen Zipperleinskraut bekannt, wurde früher als Mittel gegen Rheuma und Gicht verwendet. Die Pflanze ist reich an Kalium und Vitamin C. Die Blätter der Pflanze lassen sich wunderbar in der Küche verwenden. Sie schmecken nach Petersilie und Karotten. Besonders gut sind die jungen Blätter im Frühjahr.

Phlox auch Flammenblume genannt, gibt es in unendlich vielen Formen und Farben. Die Blüten haben keinen besonders ausgeprägten Geschmack, veredeln aber optisch jedes Gericht.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)

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Fenchel mit Schweinefleisch

Das folgende Gericht mit anisartigem Fenchelgeschmack eignet sich  prima für die Resteverwertung von Schweinefleisch.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Karottenkuchen “zaftig”

Mein erster Kuchen (abgesehen von Muffins). Gebacken zum Mundgericht-Geburtstag!
Das yiddische “zaftig” beschreibt besser als das englische “juicy” oder deutsche “saftig” die Textur des Karottenkuchens am Gaumen, weil es die Konnotation von fett, umfangreich, wohlgerundet in sich birgt – alles Adjektive, denen man gerecht werden wird, wenn man diesen Kuchen häufig isst.
Und es erstaunt mich stets aufs Neue, welche Unmegen ungesunder Zutaten in einen solch leckeren Kuchen kommen.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Frittata mit Spinat, Pancetta und Ziegenkäse

Ich las – zufällig – vor einigen Jahren “Botany of Desire” von Michael Pollan. Ein sehr gutes Buch über die Interaktion von Mensch und Pflanze. Pollan ist Journalist (für die NY Times) und nur nebenher Akademiker. Das merkt man seinen Büchern an: Flüssig und gut geschrieben einerseits. Sein gegenwärtiges Werk “In Defense of Food” ist unbedingt allen zu empfehlen, die zwei Minuten über ihr Essen nachdenken. Er schreibt, dass das meiste, was wir heute erwerben können, kein Essen sei, sondern leidlich verzehrbare, essenähnliche Substitute. Er will – so der Titel- das Essen und die Mahlzeit verteidigen gegen die unzulänglichen Substitute und den Snack. Was mir persönlich sehr gefallen hat und unmittelbar eingängig ist, ist, dass Arbeit einen Zeitraum zwischen Mahlzeiten darstellt. Bei den wenigen Kalorien, die wir bei der Arbeit am Computer verbrauchen, sind das Mittagessen und mehr noch der lästige Snack vollkommen überflüssig.
Wenn es aber nicht anders geht und man meint, Essen mit zur Arbeit schleppen zu müssen, dann ist eine Frittata, italienische Cousine des französischen Omeletts, eine gute Wahl: Fix und unkompliziert hergestellt, prima zur Resteverwertung und einfach zu transportieren.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Linsensuppe mit Minze und Kümmel und Beilagen

Linsensuppe-mit-Minze

Menschen verlassen ihre Herkunftsgesellschaft in der Regel nicht unbedingt freiwillig. Und sie bringen in die Aufnahmegesellschaft Werte, Normen usw. und auch Bräuche und Rezepte.
Was meine Großeltern väterlicherseits aus Schlesien mitbrachten, war der Brauch, zum Jahreswechsel eine Linsensuppe zu kochen und einen Geldbaum (Crassula ovata) zu verschenken – beides in der Hoffnung, dass es im kommenden Jahr ausreichend Münzen gebe.

Einen Geldbaum habe ich nicht, Münzen und Scheine soll/muss es im Jahr 2010 aber reichlich geben, daher koche ich eine Linsensuppe. Aber keine Schlesische Linsensuppe, obwohl die sehr lecker ist, sondern eher was angelsächsisches mit Minze und Kümmel!
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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