Artikel-Schlagworte: „Weißwein“

Bratkartoffeln mit Gierschblättern und Phlox

Giersch ist eine wildwuchernde Pflanze, die der Gärtner unter der Rubrik „leidiges Unkraut“ abhakt. Das war nicht immer so. Giersch auch unter dem Namen Zipperleinskraut bekannt, wurde früher als Mittel gegen Rheuma und Gicht verwendet. Die Pflanze ist reich an Kalium und Vitamin C. Die Blätter der Pflanze lassen sich wunderbar in der Küche verwenden. Sie schmecken nach Petersilie und Karotten. Besonders gut sind die jungen Blätter im Frühjahr.

Phlox auch Flammenblume genannt, gibt es in unendlich vielen Formen und Farben. Die Blüten haben keinen besonders ausgeprägten Geschmack, veredeln aber optisch jedes Gericht.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)

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Birnengelee mit Minze

Diese Nachspeise steht und fällt mit den frischen Minzeblättern. Ohne geht es natürlich auch, aber die Minze gibt dem ganzen erst den richtigen Kick.

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Ossobuco, Osso Buco oder Beinscheibe vom Kalb

Ossobuco eignet sich prima zum Schmoren. Man erhält zartes, aromatisches Fleisch, geschmeidige Schwarte und Sehnen, einen Knochen zum Abnagen und einen Löffel lecker Knochenmark – alles auf einem Teller.
Das größte Problem bei Ossobuco ist weniger die Zubereitung als das Besorgen der Kalbshaxen. Jeder gute Metzger sollte die Kalbshaxen bereit stellen und zurecht schneiden können, die Frage ist nur, wie lange man darauf warten muss. Ich hatte Glück, meine Eltern haben mir bereits zugeschnittene Kalbshaxen aus ihrem Tiefkühlvorrat spendiert.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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Kalbsbraten aus der Keule

Die folgenden Rezepte haben meine Eltern und Geschwister über Ostern gekocht und ich habe überwiegend nur dokumentiert. Wir haben semi-profesionell mit einem Konvektomaten (Dampfgarer) und eingebauten Stichthermometer gearbeitet. Das erlaubt zwar punktgenaues Garen, sollte aber nicht davon abhalten, die Rezepte im “normalen” Ofen zu probieren.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens und seine Eltern.)

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Schweinefilet im Wirsingmantel

Es gibt durchaus die Position, man solle konservativ essen, also in der Region und bei den Zubereitungsarten bleiben, die erprobt sind. Das hat was: Wer fern von Fast Food, Tiefkühlware usw. bleibt, der/die hält ihr und sein Gewicht. Das ist aber in der Essenz öde, fad und langweilig. Und schlimmer: Es ist nahrungsmittelzentriert, über Zutaten und Zubereitungsarten definiert und damit gnadenlos unhistorisch und unsoziologisch.
Epidemologinnen wie Kate Pickett weisen in ihrer – nunja- empirischen Weißbrotforschung darauf hin, dass nationale oder regionale sog. Esskulturen bei der Ausbreitung der Fettleibigkeit keine Rolle spielten, sondern dass dieses Problem (wie viele andere) seine Antwort darin findet, wie gleich oder ungleich nationale Gesellschaften seien, und der einfache Indikator dafür sei Einkommensgerechtigkeit.
Das hat was und ist erstmal einsichtig.
In der globalen Einkommensschere befindet sich die Bundesrepublik in einer mittleren Position. Das ist schlecht, weil es bedeutet, dass, wenn ich teures Fleisch zubereite, muss ich teuer Geld ausgeben. Das macht mich konservativ: Für 29 EURONEN pro Kilo Bio-Schweinefleisch greife ich zu bewährten Praxen, aber wenn Supermarkt XXXX korrektes, aber nicht wirklich gutes Filet für 9,99 EURO anbietet, werde ich kreativ.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)

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