Archiv für Februar 2012

Zitronensalat mit Orangen und Chicorée

In meiner Nachbarschaft gibt es einen italienischen Supermarkt. Hier gibt es ausschließlich italienische Produkte. Ein wahres Paradies. Kürzlich habe ich einmal Zitronen aus der Region Kampanien gekauft Zitronen aus Sorrento. Sie sind nicht nur 2-3-mal größer als übliche Zitronen, sondern haben obendrein noch einen viel intensiveren Geschmack. Das weiße Innere der Schale kann man auch verwenden. Es ist nicht bitter, wie bei den üblichen Sorten. In Italien verwendet man es gerne für Salate. Meine Version ist mit Orangen und Chicorée angereichert.

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Selleriesuppe mit Roquefort

Vor einigen Wochen sah ich auf ARTE einen Bericht über eine englische Familie, die seit Jahrzehnten den in England unverzichtbaren Sellerie anbaut. Es wurde eine Selleriesuppe mit Stilton zubereitet. Ich habe das ausprobiert. Wirklich köstlich. Stilton ist DER englische Käse. Außerhalb der Insel war er kaum bekannt, bis Wallace und Gromit ihn an alle Käsetheken der Welt trugen. Ich habe hier mal eine Variation mit Roquefort und durchwachsenem Speck gekocht.

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Gedünsteter Wirsingkohl mit Steinpilzen

Mit Wirsingkohl verbindet man meist rustikale Eintopfgerichte und den damit verbundenen markanten Geruch, der gern hartnäckig über Stunden die Wohnung veredelt. Man kann Wirsing aber auch als Beilage zu Gulasch oder anderen Fleischspeisen zubereiten. Mit Steinpilzen wird es dann richtig vornehm.

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Spaghetti Puttanesca

Einer der Nudelklassiker Italiens mit einer amüsanten Entstehungslegende. Puttana heißt übersetzt Hure. Also handelt es sich um Spaghetti nach Hurenart. Eine Erklärung ist, dass man dieses Gericht sehr schnell herstellen kann und dabei nicht auf frische Zutaten angewiesen ist. So konnten sich die Damen schnell zwischen zwei Kunden etwas zu Essen machen, ohne das Bordell verlassen zu müssen. Eine andere Geschichte habe ich erst kürzlich in einem Bericht auf ARTE gehört. Die gefällt mir auch gut und geht so: Die hübschen römischen Ehefrauen im alten Rom hatten oft einen Liebhaber. Um nicht zu viel Zeit für das mittägliche Kochen zu verschwenden und den Ehemann in Sicherheit zu wiegen, ist diese schnelle Spaghettisauce entstanden. Beides sicherlich nicht wissenschaftlich belastbar. Aber, was soll es? Meine Variante hat noch Bacon dabei.

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Sauce Dumas

Dass der berühmte Schriftsteller Alexandre Dumas viele großartige Romane verfasst hat, ist bekannt. Er hat aber auch ein Kochbuch hinterlassen: „Le Grand dictionnaire de cuisine“ (1871). Darin zitiert er die Entstehungsgeschichte seiner Sauce Dumas, die er während eines Aufenthaltes in einem Gasthof nach einer Eingebung am Tisch selbst hergestellt haben will. Das Original verlangt nach zwei Senfsorten und Kerbel. Ich habe mich auf eine beschränkt und anstelle des Kerbels Fenchelgrün genommen.

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