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Spaghetti mit Mönchsbart
Neulich hatte ich Glück und entdeckte bei meinem italienischen Supermarkt Mönchsbart. Den haben die nur selten, da ihn kaum jemand kennt und er sich deshalb nicht gut verkauft. Dann habe ich mich an einen Klassiker der italienischen Küche gemacht: Spaghetti con Agretti. Für die Schärfe und das Auge habe ich rote Nudeln verwendet.
Auberginen auf sizilianische Art
Ein Angebot, das man unmöglich ablehnen kann, ist diese klassische sizilianische Auberginenspeise. Funktioniert sowohl als kalte oder warme Beilage, zu Fleisch- und Fischgerichten. Oder auf Brot.
Spaghetti Puttanesca
Einer der Nudelklassiker Italiens mit einer amüsanten Entstehungslegende. Puttana heißt übersetzt Hure. Also handelt es sich um Spaghetti nach Hurenart. Eine Erklärung ist, dass man dieses Gericht sehr schnell herstellen kann und dabei nicht auf frische Zutaten angewiesen ist. So konnten sich die Damen schnell zwischen zwei Kunden etwas zu Essen machen, ohne das Bordell verlassen zu müssen. Eine andere Geschichte habe ich erst kürzlich in einem Bericht auf ARTE gehört. Die gefällt mir auch gut und geht so: Die hübschen römischen Ehefrauen im alten Rom hatten oft einen Liebhaber. Um nicht zu viel Zeit für das mittägliche Kochen zu verschwenden und den Ehemann in Sicherheit zu wiegen, ist diese schnelle Spaghettisauce entstanden. Beides sicherlich nicht wissenschaftlich belastbar. Aber, was soll es? Meine Variante hat noch Bacon dabei.
Avocadosalat mit Rettich, Tomaten und Kapern
Zu einem Grillabend gehört natürlich auch ein Salat, welcher kräftigen Grillaromen standhalten kann. Trotzdem muss es nicht immer der in Majo ertränkte Kartoffelsalatklassiker sein. Die Avocados sollten sofort nach dem Schälen mit etwas Zitronensaft oder hellem Essig eingerieben bzw. beträufelt werden, damit sie nicht braun werden.
Eingelegte Auberginen
Eingelegte italienische Antipasti leiste ich mir bei den horrenden Preisen selten. Es gibt zwar auch günstige Angebote beim Discounter, welche aber geschmacklich nicht überzeugen. Kiloweise lassen sich diese Leckereien allerdings selbst herstellen. Geeignet ist so ziemlich jedes Gemüse, so lassen sich vielfältige und aufregende Geschmackskombinationen herstellen. Zum Grillen der Gemüse benutze ich vorzugsweise einen Elektrogrill – der ist schnell aufgebaut und das Resultat ungleich gesünder als die Holzkohlenvariante. Auch das Anrösten im Backofen liefert ein gutes Resultat. Wer auf das Raucharoma nicht verzichten möchte, kann natürlich den Holzkohlengrill nutzen.





Salat aus roten Linsen