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Wirsingröllchen auf Paprikaspiegel
Mit dem festen Vorsatz, ein leckeres Curry zuzubereiten, habe ich mich auf den Weg gemacht, um die benötigten Zutaten einzukaufen. Wie so oft, kam es anders und mein Einkaufskorb füllte sich mit Zutaten, welche so gar nicht in das ursprüngliche Konzept passen wollten. Bereut habe ich die Abweichung vom Masterplan nicht, denn so entstand ein wundervolles Wintergericht unter Verwendung saisionaler Zutaten. Wer es lieber vegetarisch mag, kann einfach das Hackfleisch weglassen und durch Sojagranulat ersetzen oder die Kartoffel- und Kürbisanteile erhöhen.
Balık Köftesi – Fischfrikadellen mit Zimt und Korinthen
Zimt und in Verbindung mit Fisch kannte ich bisher auch noch nicht. Ich lasse mich aber immer wieder gern überraschen und kann sagen, dass sich die Mühe zur Herstellung der türkischen “Fischbouletten” wirklich gelohnt hat.
Sardinen – gefüllt
Sarde a beccaficu ist eines der typischen sizilianischen Fischgerichte. Die Sardinen werden aufgeklappt, gefüllt und gebraten oder gebacken. Der Name stammt von einem Vogel (Beccaficu), der sich von Feigen ernährt. Die gefüllten Sardinen sollen an die rundliche Form des Vogels erinnern. Regelmäßiger und/oder übermäßiger Verzehr dieser gefüllten Sardinen dürfte bei Menschen ebenfalls zu rundlichen Formen führen.
Spaghettikürbis mit Parmesan
Die Kunst bei der Zubereitung eines Spaghettikürbisses besteht darin den richtigen Zeitpunkt abzupassen, wenn er gar ist. Lässt man ihn zu lange im Salzwasser, werden die „Spaghetti“ zu pappig. Zu kurz gekocht ist er noch zu fest. Als Regel gilt: Den Kürbis in reichlich Salzwasser kochen und ab und zu mit dem Finger (Achtung heiß!) oder mit dem Stößel eines Mörsers drücken. Gibt die Schale nach und ist ledrig weich, ist er fertig.
Pastasotto
“Wenn für Risotto die Zeit nicht reicht.” Unter dieser Empfehlung fanden wir neulich in einer Kochzeitschrift ein Rezept für “Pastasotto”, bei dem statt Reis Nudeln in Reiskornform verwendet werden. Als Beispiel wurden griechische Kritharáki-Nudeln angeführt. Bis ins Mark erschüttert von dieser genialen Idee rechneten wir sofort nach: Statt 18 Minuten Kochzeit (für Reis) werden nur noch 11 Minuten (für Nudeln) benötigt. Sagenhaft! Was man mit 7 Minuten nicht alles machen kann: Ein Bier zapfen beispielsweise oder die Tagesschau zur Hälfte gucken. Zutiefst beeindruckt machten wir den Test:





Guajillo-Chili