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Zitronentiramisu
Zum obligatorischen Bestandteil eines kalten Buffets gehört seit zwanzig Jahren ein Tiramisu oder eine Mousse au Chocolat. Damals noch enthusiastisch beklatscht, heute eher als „normal“ zur Kenntnis genommen und ausgelöffelt. Dieses Tiramisu ist aber ein wenig anders. Nämlich ohne Schokolade und stattdessen Zitrone.
Gefüllte Taglilien
Den Chinesen sagt man nach, dass sie alles was sich eigenständig bewegen kann oder wächst zu etwas Nahrhaftem verwandeln können. Nicht zuletzt deswegen ist die chinesische Küche eine der abwechslungsreichsten der Welt. Wir Europäer sind da eher weniger experimentierfreudig. Außerdem sind viele Pflanzen, die früher gerne in der Küche verwendet wurden, heute fast in Vergessenheit geraten. Umso erfreuter war ich, als ich eine Einladung meiner lieben Freundin Conny in ihren Garten bekam, zwecks Pflanzenverkostung.
Taglilien stammen aus Ostasien, dort werden sie vielfältig in der Küche eingesetzt. Nach dem Verzehr dieser traumhaften Nachspeise wird einem klar, warum Bienen und Hummeln so auf sie fliegen. Die Blüten und vor allem die Blütenstängel schmecken sehr süß, ähnlich braunem Zucker.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)
Gurkensalat mit Borretsch
Borretsch auch Blauhimmelstern oder wegen des Geschmacks der Blätter auch Gurkenkraut genannt, wird heutzutage eher weniger in der Küche verwendet. Schade eigentlich! Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, wird aber seit dem Mittelalter auch im europäischen Raum angebaut. Sie hat einen festen Platz in der Pflanzenheilkunde.
(Vielen Dank für dieses Rezept an Conny)
Gurken-Radieschen-Salat
Erfrischender Salat für sommerliche Tage. Er lässt sich minutenschnell ohne schweißtreibende Anstrengungen zubereiten und übt durch die leichte Schärfe der Radieschen und des Schnittlauchs an schwülheißen Tagen durchaus belebende Wirkung aus.
Kolheeda – gefüllte Lachsfilets in Weinblättern gegrillt
Als ich das folgende Gericht in Steven Raichlens – empfehlenswerter – “Barbecue Bible” gefunden habe, machte mich die Herkunft stutzig: Ein Lachsrezept aus Georgien? Das scheint mir auf Anhieb ein wenig weit südlich, aber seit der Lektüre von “Salmon fishing in the Yemen” lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, recherchiere nicht hinterher, sondern koche nach. Beim nochmaligen Lesen wurde indes deutlich, dass das Georgische Original nach einer Lachsforelle verlangt, was die ganze Angelegenheit plausibler macht.
(Vielen Dank für diesen Beitrag an Jens.)




