Archiv für September 2010

Kleine Blätterteigpasteten mit Pfifferlingsfüllung

In den 60er Jahren wurde dem deutschen Fernsehpublikum das Kochen beigebracht. So sah es jedenfalls der damalige Fernsehkoch Clemens Wilmenrod. Er eigentlich Schauspieler und Kochlaie zeigte der staunenden Hausfrau die große kulinarische Welt: „Toast Hawaii“, „Kasseler Tropical“ und „Gefüllte Erdbeeren“. Derart ermutigt wurde von nun an in deutschen Küchen experimentiert. Über das meiste ist glücklicherweise der Mantel des Vergessens gebreitet. Ein großer Hit aus damaliger Zeit hat allerdings in den Supermarktregalen überlebt: das „Ragout Fin“. Richtig zubereitet können diese Blätterteigpasten mit Kalbsragoutfüllung sogar recht gut schmecken. Aus der Dose (wie damals bei meiner Mutter)„ sind sie allerdings ein gastronomischer Albtraum. Hier eine zeitgemäße Abwandlung der Pasteten mit Füllung.

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Feigensenf

Vorbei die Zeiten, wo der Supermarkt nur die Auswahl zwischen mittelscharfem und scharfem Senf anbot. Heute sind die Regale voll mit den erstaunlichsten Kreationen. Die Namen Dijon oder Brive-La-Gaillarde versetzen den Käufer ins Reich der Träume: Frankreich, kleine Städtchen, fleißige Senfmacher der Meisterklasse, die den handgearbeiteten Senf in kleine Gläschen füllen. Nun ja.

Warum also selber Senf machen? Weil es Spaß macht! Außerdem ein nettes Mitbringsel ist und man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

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Spaghettikürbis

Der Spaghettikürbis ist ein essbarer Gartenkürbis. Er hat ein Gewicht von 1-3 kg .Nach dem Kochen in Salzwasser kann man aus seinem Inneren glasnudelartige „Spaghetti“ ziehen, die einen nussigen Geschmack haben. Dazu passen alle Spaghettisaucen aber durchaus auch süße oder fruchtige Varianten. Auf jeden Fall ist es ein Hingucker und dürfte die Mitesser in Erstaunen versetzen.

Spaghettikürbis mit Parmesan

Die Kunst bei der Zubereitung eines Spaghettikürbisses besteht darin den richtigen Zeitpunkt abzupassen, wenn er gar ist. Lässt man ihn zu lange im Salzwasser, werden die „Spaghetti“ zu pappig. Zu kurz gekocht ist er noch zu fest. Als Regel gilt: Den Kürbis in reichlich Salzwasser kochen und ab und zu mit dem Finger (Achtung heiß!) oder mit dem Stößel eines Mörsers drücken. Gibt die Schale nach und ist ledrig weich, ist er fertig.

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Kalte Melonensuppe

Wohl jeder hat in seiner Jugend gerne Wassermelonen gegessen. Unvergessen dabei das feuchtklebrige Gefühl am Kinn und bis zu den Ohren. Hier mal eine Möglichkeit die süße Melone ohne Gesichtsverlust zu sich zu nehmen.

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