Ohitashi aus grünen Bohnen
In der japanischen Küche werden die Zutaten in der Regel nur sehr kurz erhitzt. Dadurch erhalten sich ein Großteil der Vitamine, die Farbe und der Geschmack. Das Hauptkoch- und Bratgefäß in Japan ist der Wok. Durch die abgerundete Form kann man Zutaten, die bereits weitgehend gar sind an den kühleren Rand hochschieben und die anderen Dinge weiterbraten. Zum Schluß wird dann alles wieder zusammengemischt. Die Anschaffung eines Woks lohnt sich. Wer keinen hat, kann aber auch mit einer Pfanne arbeiten.
Ohitashi ist in kochendem Wasser kurz blanchiertes Gemüse, das mit Sojasauce vermischt wird
300 gr. grüne Bohnen
1 TL geriebener Ingwer
4 EL Sojasauce
1 Knoblauchzehe
1 TL geröstete Sesamkörner
Salz
Die Bohnen in Salzwasser blanchieren. Sie sollten aber noch bissfest sein.
Aus der Sojasauce, dem geriebenem Ingwer und der fein gehackten Knoblauchzehe eine Marinade herstellen. Über die Bohnen gießen und eine Stunde ziehen lassen.
Vor dem Servieren mit in der Pfanne angerösten Sesamkörnern bestreuen.
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Blaupause
Hallo Andreas,
Kleine Ergänzung: Ohitashi bezieht sich meist auf Spinat. Ingen-Ohitashi für Bohnen, es gibt aber auch andere Grüngemüse (z.B. Spitzkohl) Knoblauch taucht zwar sehr oft zusammen mit Ingwer auf in der japanischen Küche (wenn aber definitiv gerieben und weniger in Würfelchen) . Nur bei Ohitashi hab ich Knoblauch bisher noch nicht gesehen. Eher noch Bonito Flocken oder Dashi Brösel, oder gleich Mentsuyu (jap. めんつゆ, “Nudelbrühe” – ein Grundrezept)).