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Was den Deutschen ihr Käsekuchen, ist den Franzosen ihre Tarte au Citron. Zugegeben: sie schmeckt um Längen eleganter und frischer, macht aber bei der Herstellung dafür viel Arbeit. Das Ergebnis entschädigt dann allerdings. Diese Tarte kann schon süchtig machen.

200 g Mehl
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Eigelb
120 g kalte Butter
getrocknete Hülsenfrüchte
3 Bio-Zitronen
100 g Sahne
100 gr. Sahnequark
4 EL Zucker
Salz

Das Mehl mit dem Eigelb, einer Prise Salz, 50 gr. Zucker und Butter zu einem Teig verkneten. Diesen zu einer Kugel formen und in Folie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Teig auf einer eingemehlten Arbeitsfläche auf Größe der Kuchenform ausrollen. Die Springform mit ein wenig Butter einfetten und die Teigplatte einlegen (die Ränder ein wenig zu einem kleinen Rand hoch drücken). Auf den Teig Backpapier legen (am besten ist es, man legt die Form vorher auf ein Stück Backpapier und zieht mit einem Bleistift ein Kreis herum. Nun schneidet man das Papier zurecht), das man mit Linsen oder Erbsen beschwert. Das Gewicht der Hülsenfrüchte verhindert, dass der Teig hochgeht. Man nennt das Blindbacken.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Springform mit dem Teig bei 180 Grad ca. 20 Minuten vorbacken.

Inzwischen die Schale von zwei Zitronen abreiben und den Saft auspressen. Die vier Eier mit 200 gr. Zucker und einem Päckchen Vanillezucker schaumig schlagen. Den Zitronensaft, die abgeriebenen Schalen, Sahne und Sahnequark dazugeben und gut verrühren.

Den von den Hülsenfrüchten befreiten Teig mit der Masse übergiessen und bei 150 Grad 30 Minuten backen.

Unterdessen die verbliebene Zitrone in dünne Scheiben schneiden und in einem Topf mit 6 EL Wasser und 4 EL Zucker kochen. Es entsteht ein Sirup.

Die Tarte aus dem Ofen nehmen und mit dem Sirup übergießen (mit einem Pinsel kann man die Schicht gleichmäßig verteilen). Die Zitronenscheiben auf die Tarte legen und alles nochmals ca. 5 Minuten backen. Endlich fertig!