Tarte Tartin mit Birnen

Um die Entstehung der französischen Tarte Tatin ranken sich viele Legenden. Eine besagt, dass den Schwestern Tatin im 19. Jahrhundert in Frankreich beim backen eines Apfelkuchens ein Missgeschick passierte. Der Kuchen vom Teller stürzte und auf der oberen Apfelseite landete. Heute kennen wir das Phänomen des gestürzten Marmeladenbrötchens, das natürlich immer zielsicher auf die Marmeladenseite fällt. Wie auch immer. Die Tarte Tatin ist Apfelkuchen der „kopfüber“ gebacken und nach dem Stürzen noch warm gegessen wird. Ich habe das mal mit Birnen probiert.

Tarte- oder Springform mit 24 Zentimeter Durchmesser

 

Für den Teig:

 

150 gr. Mehl

50 gr. Butter

50 gr. Zucker

1 TL Backpulver

1 Ei

 

Für den Belag:

 

3 Birnen

150 gr. Zucker

100 gr. Butter

1 EL Zitronensaft

Rosmarin

 

 

Aus der Butter, dem Mehl, Zucker und dem Ei einen Teig kneten. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Derweil die Birnen schälen und von Kerngehäuse befreien. In Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln (sonst werden sie schnell braun).

In einem Topf 50 gr. Butter mit dem Zucker karamellisieren. In eine Tarteform (Durchmesser 24 cm) geben und auf dem Boden verteilen. Wer eine Springform benutzt sollte wissen, dass sehr wahrscheinlich karamellisierter Zucker unten heraus sickern wird. Man sollte daher unbedingt ein Auffangblech unter die Form stellen. Sonst verbrennt der Zucker auf dem Herdboden und fängt mächtig zu qualmen an. Ich weiß, wovon ich rede!

Die Birnen auf dem Karamell verteilen. Mit 50 gr. Butterflöckchen bestreuen.

Den Teig ausrollen und über das Obst legen. Ca. 30 Minuten bei ca. 180 Grad backen.

Die Tarteform aus dem Ofen nehmen einen Teller oder eine Platte auf den Kuchen legen und einmal umdrehen. Achtung: der Kuchen und die Kuchenform sind sehr heiß. Am besten mit einem beherzten Schwung wenden und unbedingt Handschuhe verwenden. Nun mit den Rosmarinnadeln betreuen.