Dieses Rezept ist neben dem Wiener Schnitzel, Tafelspitz und der Sachertorte eines der typischen österreichischen Rezepte. Das Gulasch ist einfach zuzubereiten. Zum „Fiakergulasch“ wird es durch das Spiegelei, die gebratene Wurst und die aufgefächerte Essiggurke. Bei jedem Wienbesuch für mich ein „Muss“. Warum dieses deftige Gericht Fiakergulasch heißt? Keine Ahnung. Vielleicht weil man nach einer so gehaltvollen Mahlzeit wieder fit ist für mehrere Stunden bei Wind und Wetter in einem Fiaker den Stephansdom mit vielen anderen zu allem entschlossenen Touristen zu umrunden.

1 kg Rindergulasch

1 kg Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

¾ L Rinderbrühe

3 EL Butterschmalz

4 TL edelsüßer Paprika

2 EL Rotweinessig

2 TL Majoran

½ TL Kümmel

Pfeffer

Salz

Pro Portion:

1 Ei

1 aufgefächerte Essiggurke

1 Wiener Würstchen

 

Das was in Deutschland als Wiener Würstchen bezeichnet wird, heißt in Österreich „Frankfurter“, da ein aus Frankfurt stammender Metzgermeister im 19. Jahrhundert in Wien seine Variante bestehend aus Rind- und Schweinefleisch nach Frankfurter Vorbild hergestellt hat.

 

Das Gulaschfleisch im Butterschmalz scharf anbraten. Dann die gewürfelten Zwiebeln und Knoblauchzehen dazugeben und andünsten. Mit der Brühe auffüllen. Den Rotweinessig, Paprika, Majoran, Salz und Pfeffer beimengen. Alles gut 2-3 Stunden bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Am besten ist es das Gulasch schon einen Tag vorher zu machen und dann einen Tag durchziehen zu lassen.

 

Die Essiggurke auffächern, das gebratene Spiegelei auf das Gulasch plazieren und die Wurst an den Enden über Kreuz einschneiden und ebenfalls braten.

 

Dazu passt der österreichische Erdäpfelsalat (Kartoffelsalat).